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tcrrichts-Anskaltcn in Rom (Verweisung der unruhigen Cyni-ker und Stoiker) und führte viele öffentliche Gebäude auf.Die von Claud. Civilis augeführten Bataver f6y. 70^wu den zu einem Vergleiche genöthigt, Jerusalem (70) er-obert, Britanniens Eroberung (78 — 85^ fortgesetzt u. meh-rere Empörungen schnell gedampft. — S. S. Tirus Fl.Vesp. f27> Jun. 7c) — iz Sept. 81 sj zeichnete sich in gros-sen Unglücksfallen (Herculauum, Pompeji, Stadia 79;.Feuer u. Seuche in Rom 8c>) durch edle Menschlichkeit auS.Um so mehr coutrasiirt mit f. Regierung die seines Br. S.F l. Doinirianus s ig. Sept. Fr —l8 Sept. , nel-cher ! icht des Bruderinords bezüchtigt zu werden braucht,um bey der Nachwelt gcbrandmarkt zu erscheinen; denn erübertraf in Erfindmigskunst im Morden, Qualen und Rau-ben aste seiner Vorganger und überlebte doch viele Verschwö-rungen, bis die lezte gelang. Die Ratten griffen jezt (82s!das römische Reich an und den gegen die Dacicr und ihreNachbaren geführten Krieg f85^L9) endete ein durch ver-sprochenen Tribut erkaufter Friede.
1) Snetonius, Tacirus; Dio Cassiug bis 228,s. HB. S. 203.
2) Versassung oben S. 7?. — Seit Tiber unbeschränktes An-sehn des Regenten; das Conseil höchste Instanz, ?
, welche sich erst unter Hadria» zu verlieren anfangen;Z-Uicra kriuci^r.m. — Steigendes Aniehcn der Juristen. —Die monarchische Versassung wurde mehr durch die Unbe-stimmtheit der Thronfolge als durch die Unbeschränkthcit derGewalt und Ohnmacht der Opposition verderblich. Der künf-tige Regent ward von und unter Sclaven und Freygelassenenerzogen; die Bildung des Jünglings in constilutionsmäßigerWirksamkeit für den Staat fiel weg. Das Mistraun desRegenten gegen s. Nachfolger war wohl begründet. — DieProvinzen hatte»/ bey mannichfachen Bedrückungen und Mis-handlungen, Ruhe und gewannen an Cultur; neue Städte,Heerstraßen und gemeinnützige Anstalten.
z) Finanzwesen S. 71. Der Senat behielt dem Scheine undNamen nach die Oberaufsicht über das Aerarium; die Regen-ten