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Mittel! Lsl/um tümii'icllM ck. A5L//sr. Zürich
1782. L; il-tt./oc. ^/ez^no ty/zu/c. ac. vol. Z. y. -44 f.
27) Die durch M. 2lem. Lepidus versuchte Wieder-herst ellung des demokratischen Despotismus vereitelte s/8 ^77 is (ü. Lucrarius Carulus; der Kampf der beidenFactionen dauerte fort und wurde von Mannern, welchedurch das Glück begünstigt oder durch überlegene Talenteausgezeichnet waren, zur Erreichung selbstsüchtiger Absichtenbenutzt. Cn. Pompes ns, Gplla's Zögling, wußtebald sich geltend zu machen und durch Unterstützung der er-ste.! Manner seines Zeitalters, eine die republikanische Ver-fassung gefährdende Macht zu erlangen. Er beendete, wasAndere vorbereitet hatten: den Krieg gegen Serroriusin Spanien s77 — 72s!, gegen die von Sparracus an-geführten Gladiatoren s?z— 7lsj, gegen die ss. 75^ See-räuber aus Cllicien uud Jsaurien in 40 Tagen sj, gegenden Mithrivar sdü— 64 ü, wo L.:icullns s?4 — 67s!treflich vorgearbeitet hatte, und gegen Syrien sügß; nach s.triumphirenden Einzug in Rom l6ch vereinte er sich s6ofmit dem reichen Crassus u. mit dem geistvollen I. Cä-sar und schloß sich an die Volkspartey an, durch welche al-lem der Ehrgeiz revolutionär wirken konnte. Von der da-maligen Ausartung deS Nationalcharakters in den höherenStänden giebt die Carilinarische Verschwörung ^64 — 62^,durch deren Vernichtung M. Tull. Cicero in den Factio-ueukampf hineingezogen wurde, einen vollgültigen Beweis.Das Triumvirat stand als Opposition gegen den Senat chiü;die Tribunengewalt wurde wieder hergestellt bcZ und I.Cäsar schien in s. Consulate s5yü ans Sichcrstellung deSdemokrat. Republikanismus allein hinzuarbeiten, während erdem lang ersehnten Ziele seiner Bestrebungen beträchtlich na-her kam. Als Procousul beider Gallien l-zZ — zosj bildete ersich eine brave Armee, erwarb sich Kriegsruhm u. Schätze,uud lies Rom nie aus dem Auge; es war sein Werk, daßder Senat durch den Trid. Clodius seiner Hauptstützen,
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