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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
Seite
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Prator T Servil. Glaucia entweder zur Erlangungder Alleinherrschaft oder doch zur Einführung einer von ihmgeleiteten Oligarchie; aber die Schändlichkeit und der empö-rende Frevel seiner Faciion zwangen ihn, sie aufzugeben undmeuchlerisch aufzuopfern, um sich und seine Popularität zuretten; der Senat gewann wieder Ansehen; G. Merellusdämm, wurde aus dem von der Marianischen Faction überihn verhängten Eril lyyj zurückgerufen und Marius ent-wich nach Asien. Aber das Gleichgewicht im Inneren deSStaats war gestört; die Ritter kämpften fy8 yifj mit denPatriciern und die für Roms Größe so förderliche National-Einheit, das Resultat von mehr als 400jährigen Reibun-gen, ging verloren; die durch mannigfache Begünstigungenund Versprechungen in daö Interesse der Demagogen gezo-genen italiänischen Bundesgenossen machten auf gleichen An-theil an der Weltherrschaft, deren Sitz das allein souveräneRom war, Ansprüche und machten diese mit furchtbarer Ge-walt geltend, als ihren Hofnungcn und Forderungen (durchOe.v yzz Aew lüm/a und Erm. des Dr ib.

Liv. Drusius yl) mit Nachdruck und Entschlossenheitentgegengearbeitet wurde. Der Bundesgenossen - Krieg(lmllu-u Samniter, Marfer, Peligner, Piceuter,

Apuler, Lucaner:c.; Lbiss?»/?»») galt Roms Eristenz s<)r88 und nöthigte die Machthaber zu einer feinen Nachgie-bigkeit (cherr 91, für die treuen Latiner und Umbrer;I.SW 8y, für die übrigen Völkerschaften; die neuen

Bürger bilden 8 oder io neue Tribus), wodurch Rom auf-hörte, ausschließliches Haupt des Staats zu seyn; Luc.Lorn. Splla, auö einer edlen Familie und schon langeff. tcüfl als Geschäftsmann und Krieger ge>chätzt, erwarbsich neben dem zurückgekehrten Marius den verdientenRuhm, das Vaterland gerettet zu haben, stellte sich aberauch nun als Haupt der Aristokraten den Plebejern entge-gen. Er behaupt, r. die ihm ertheilte Obersildherrnstelle imMithridattzche» Kriege gegen alle Kabale» und Gewaltthä-tig-