sl68? Kuc. Aemil. Paukkus der Eristenz der macedo-Nischen Monarchie ein Ende machte. Ein ahnliches Schick-sal traf den syr. Anriochus M. slyZ — ihosi, von wel-chem sich eine Coalition befürchten lies; aus Griechenlandverdrängt siytsj, ans dem Meere besiegt sryo.iZ nndbey Magnesia am Sipylns geschlagen lyoss, maßte erganz Vorder-Asi.n der Disposition der jetzt noch grosmüthi-g>» Römer überlassen Rom, nun nach gerade mit asiati-schen Lastern bekannt, durch Familienkabalen zerrüttet (Sci-pio Afr. st. im gj. Erst i8z; Z.- Seipio lllfrik. ver-urrh. t8g) und in den Provinzen durch drückende Erpressun-gen der Statthalter (le^v rg8) verhaßt, war imBesitze der Dictatur über drey Wcltthcile; die meisten Staa-ten buhlten um die Ehre, seine Bundesgenossen zu seyn;Reiche wurden von Rom vertheilt, Könige eingesetzt; eswollte allein herrschen und alle Staaten wehrlos machen;übermüthig verbot es Königen die Besuche in Rom (Eu-mcnes kl iö8k, vernichtete Karthago (S. 68), wandeltenach Korinths Eroberung durch L. LNummius srg.6f,Griechenland in eine römische Provinz um, und die entschlos-senste Vertheidigung der Freyheit Cviriarhus in Lusira-nien rg6 —rgo; Nmmanria rg6 — izz; Sclaven-Jusurrec-tiou unter Eunns in Sicilien izg— izi) verstärkte nurden beharrlichsten Trotz der allmächtigen Republik auf ihrGlück. Die großen Reichthümer, welche in Rom zusam-menflössen (dazu die Pergamenische Erbschaft rzo), wurdengrößerntheils Eigenthum der aristokratischen Familien; undwenn auch die Plebejer durch Befreyuug von Abgaben sibZjeinige Erleichterung erhielten, so wurde doch das durch Frey-gelassene und Fremde ohne Eigenthum fortschreitend zahlrei-chere, geschäft- und crwerblose Volk nicht allein durch denausfallenden Unterschied in Glücksgütern, sondern noch mehrdurch Müßiggang, Genußgierdc und Hingebung an Dema-gogen zu neuen Kämpfen bestimmt, welche das Schicksaldes Staats entschieden. Der edle Tib. Scnipx. Grac-
chus