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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
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(Te°-er Teiü.) und wurde durch eine Jnsurrcction (Liv.3, 38 f.) gezwungen, ihre aristokratisch-despotische Absichtenaufzugeben; dann ertrotzte die Volkspartcy fffaz; ^.e.v <7a»n-/essasi die Aushebung des Verbots der Heirathcn zwischen Pa-triciern und Plebejern und die Zulassung der Plebejer zu denhöheren militärischen Würden

xoress^re 443; realisirt 401), wobey sich die Patricier dieCensur und Pricstcrverrichtungen vorbehielten; und endlicherrangen die Plebejer die Theilnahme am Consulate fzöl,;n. E R. 387; Luc. Sexrius s. Liv. ü, 34 f.sj, welchedie Theilnahme an den übrigen höheren Staatsamtern (Dic-tatnr 33h; Censur 331 ; Pratur 337 ; Pontificat zoo) zurFolge hatte. So war die Umwandelung der Aristokratie inDemokratie vollendet. — Wahrend dieser Reibungen undRevolutionen im Inneren erhob sich Rom zum Haupte derbenachbarten kleinen Staaten und zwang sie (Lariner 4c/,;ZZ8; Fivcna 433; Veji 404 — 393; -Herinkcr, Dolborcrzc.) sich mit ihm zu conföderiren. Selbst die verwüstendeInvasion der Sennonischcn Gallier sg89; 364 n. E. R.;Clusinm; c/s» M. L u r. Lainillus; s. Liv.

5, 37 f. j vermochte nicht den aufstrebenden Nationalgcistniederzubeugen. Rom war der bedeutendste Staat in Ita-lien, als es den fünfzigjährigen s 343— 290z Kampf mitden Sanmiten begann, welcher seine Herrschaft im südlichenItalien begründete und die militärische Ausbildung seinerHeere zur Reise brachte.

1) Roms Geschichte wird nach der Gallischen Invasion sichererund glaubwürdiger, Liv. 6, 1.

2) Roms Gebiet erstreckte sich 410 von Lalcruim bis Anxur u.v. den Apenninen bis-an das Meer. — 46; wurden 104214Bürger in die Censustafcln eingetragen; zLy zählte man15257z waffenfähige Bürger. Große Anzahl öffentlicherSclaven. — Ackerbau Hauptbeschäftigung; Einfachheit derSitten und Bedürfnisse. Schiffarch Z48; Kriegsschiffe erstzoo. —

z) Staatsverfassung vvrtreflich durch Verschmelzung der Volks-,

Se-