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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
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Alcibiades u. Lvfander sind plnrarcd's Biographieeitzu vergleichen. — S. Lh. rNcincrs Gesch. des Luxusder Athmicnscr?c- Lemgo 1782. 8 —

15) Makedonien, wo sich svor 8<^o?) eine griech. Ko-lonie ans Arges unter den Temcnideu niedergelassen und ge-gen Eingedohrne und kriegerische Nachbarn, besonders dieTaulantiner behauptet hatte, stand lange l 51z —479^ unterpers. Zinöbarkeit und blieb, auch alS diese aufhörte, unbe-deutend und ohne Einfluß auf Griechenland; wahrend seinesanhaltenden Kampfes mit den Odrpseru in Thracien, be-mächtigte sich Athen der Oberherrschaft über MacedonienZKüsiensiädte und Hafen und führte mit Sparta auf der ma-kedonischen Küsie Krieg. Pcrdikkas kl >^454— 41z)suchte seine Selbstsiändigkeit, auch gegen das mit ihm ver-bündete Sparta zu behaupten; Archclans lstiz— 4004war für die Cultur deS in der Nachbarschaft erweitertenStaates thätig; nach dessen Ermordung entstanden Throu-strcitigkeiten, welche Theben l ZÜ8 ss entschied. Philipp,der jüngere Br. des K. Alexander, als Geißel in The-ben von lLpaminondas erzogen , entfloh, um die Vor-mundschaft über f. Neffen Ampnras zu übernehmen underhob sich bald zum unumschränkten Regenten. Macedonienmußte steigen, denn es genoß die Vortheile einer conseguentvrganisirtcn Monarchie, während die republikanischen Verfas-sungen der griech. Staaten unter den Gebrechen ihrer Aus-artung in Factionen-Anarchie zu erliegen anfingen. Phi-lipp szho— zzü) errichtete eine Garde ans dem Adel(Phalanx) und schuf seinen Hof in einen Gencralstab unddie Nation in eine Armee um; durch die Goldgruben inThracien öffnete er sich reiche HülfSquellen und durch Unter-werfung der griech. Städte au der maccd. Küste verschaffteer f. Staate Handel, Wohlstand und Volksmenge. Er be-siegte die Päonier szZssl, unterjochte Thessalien lgsi?; Z52;Z44), wurde Mitglied der Hellenischen Confödcration lzgü)und machte lzgstl in Illpricn und Thracien Eroberungen.

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