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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
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kert, hat aber nur zwey uiiivcrsalhisiorisch-interessante Staa-ten: I. Errurien, von iberischen und pelasgischen Stam-men besetzt, hatte frühzeitig 990?) Cultur, Handlung undSchiffarth, bildete ei» Staatcnsystem von zwölf confödcrir-te» Republiken und zeichnete sich durch politisch-religiöseEinrichtungen aus, welche größernthcils auf Rom übergin-gen. Seine Koloniccn in Campaniett (750) gelangten zuhohem Wohlstande; durch die gewaltsame Invasion der Gal-lier (6oo?) verloren die Etrusker das Uebergewicht in Ober-Italien (t-Allla ci8slpinu oder togsts). — ll. Rom, derCcntralpunct politisch-militärischer Große in der alten Welt,die Beherrscherin dreyer Welttheilc, die Quelle des politi-schen und literarischen Zustandes Europa's, soll von Koloni-sten ans der Lateiner Stadt Alba longa (754?) gegründetworden seyn und vom Anfang an, aus einem kleinen städti-schen Gebiete (von iZ t. Meilen) eine wahrscheinlich ausdem Muttcrstaate mitgebrachte aristokratische Mnnicipalver-fassung und kriegerischen Geist gehabt haben. Die ältesteGesch. Roms- ist eine Mischung von Wahrheit und polirffch-rhctvrischem Räsonnement, welches ein Ganzes schaffen unddie Verfassung der großen Nation genetisch darstellen nollte.— Der despotische Gründer des kl. Staats Ro muluswurde nach s. Verschwinden (717) als Gmirinus unter dieGötter versetzt. Dem Numa Pomp!lins (716 — 679)wird die Organisation der Staatsreligion beygelegt. UnterTullus -H 0 stilius ssi. 640) wurde durch Alba's Zerstö-rung 167g i zu Rom's Herrschaft über Latinm der Grund ge-legt. Ancus Marrius (st. 617) wird als Beförderetder Schiffarth, TarguiniuS Priscus sst°578) alsBekämpfet der confödcrirten Etrusker geschildert. Ger-vrus Tullius ssi. 5)4) gilt, durch neue Organisation derStaatsverfassung und durch Erhebung der Stadt Rom zumBundeöhaupt der Lateiner, als zweyter Gründer des rö-mischen StaatS. Targulni'.is Gupcrbus unterlag(509) int versuchten Kampfe gegen die übermächtige Aristo-

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