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Grundriß der Geschichte der älteren, mittleren und neueren Zeit
Entstehung
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dung, Ein- lind Nachwirkung der Aeußerungen menschlicher

Thätigkeit und Anstrengung. Nur das entschieden Wich-tige darf in die UG. aufgenommen werden: Haupt- Narioner,Eroberer (Assyrer, Perser, Maccdonicr, Römer, Germanen,ptvrmönner, Araber, Mongolen rc.) ober Aufklärer durchBeyspiel und Mittheilung (Acgypler, Phönicier, Griechen,Römer, Araber, Iralianer, Teutsche, Franzosen, Englän-der -c). Neben- Marionen ! im Werden; verblüht; von Ein-fluß auf die Haupt-Nationen.

2.

Jede historische Darstellung soll vor allen Dingen voll-ständig und rrcu seyn, d. h. sie soll den inneren und äuße-ren Charakter des Factums und dieses überhaupt gerade so,wie es sich zugetragen hat, auszudrücken suchen. Sie stießtans der Quelle der Tradition, welche entweder mündlich(Sagen, Geschlechtsrcgister) oder factisch (Einrichtungen,Feste, Denkmäler, Sprachen :c.) oder schriftlich (Inschriften,Münzen, Urkunden, Berichte der Augenzeugen und gleichzei-tiger Schriftsteller) ist und überall der historisch-fieptischenKritik bedarf.

1) Die innere (geistige) Persönlichkeit des Factums, in neuerengeilen die Cabiuctsgcschichtcn meist problematisch, auf Syl-logistik beruhend oder poetisirt. Der Mensch, als Mensch,das Volk als Volk, der Staat als Staat, in den seltenstenFällen richtig und unbefangen gewürdigt. Das Factum inseiner absoluten Gestalt selten von dem, waS Menschen undZeiten daraus gemußt haben, geschieden.

2) Pvie sind Quellen benutzt und Zeugen als Stützen eines Ur-theils ZU Hülfe gerufen worden^ Leidenschaft, Unverstandund Gtuie haben die Geschichte verunstaltet; und selbst dieneueste Geschichte kann diesem Misgeschicke nicht entgehen.

z) Kriterien hist. Wahrheit: Möglich und der Vernunft nichtwidersprechend; zeitgcmäs; anschaulich überzeugend. InAnsehung des Referenten kommt es auf Zeitalter, politischeund literärische Lage, und auf moralischen und intellectuel-len Charakter an.