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Sich legt vnd klagt bald ihren LeibDen zwölfften Tags sie bald hinahm370. Der Todt, da kam mich Jammer an,
Daß sie mich vnd mein kleine KindGesegnen solte so gar geschwindtAls ich nun kaum recht zehen JahrMit ihr in Ehstandt gewesen war.
375. Was halfs! Gott machts nach seinen Willen,Der wolle mir meinen Schmertzen stillen.Nach Berga sie begraben ward,
Mein Leid war groß zur selben Fahrt.Daß ich arm, alt, krank müder Mahn380. Solt mit mein Kind verlaßen stahn.Bey meiner Mutter in Stocket (et. 333)Ich ihr Begräbniß richten that.
Bey der ich, wils Gott! ruhen will,
Wanns mein Gott will, fein sanft und still.385. In meinen Dienst ich den verfuhr,
Nachdem ich diesen Trost verluhr.
Dacht, wie ich möcht aus Schulden kommen,Geschehe mit Schaden oder Frommen.Mir weifte Gott Gelegenheit.
390. Ohn Jemands Schaden mit Bescheidt.Guntte von Bünau zu klein ZehrnThat mir ein gut Freundstnk gewehren.Herzogs Johann Georg that ichs auftragenDer ehrliche Fürst that nichts abschlagen,395. Nahms an, macht mir ein Deputat,
Das ich erkannt vor eine Gnadt.
Davon zahlt ich meine Schnldleuth,Das dank ich Gott zu jeder Zeit.
Mein Gut Neumühl ich bauen must400. Vormehr aus Noth als aus Lust.
Gott gebe mir ferner seinen SeegenThu meiner und meiner Kinder pflegen.Das ichs erziehe zu seiner EhrenSo woll er ihnen auch bescheren405. Verstand vnd Glück zu Ehren SachenDaß sie es nach seinen Willen machen.Wie viel mir Gott ferner genadtZu meinem Leben verliehen hatt.
Daß ich drey Jahr Im Wittwerstandt