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Genealogische Nachrichten über das meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen 1206 bis 1906
Entstehung
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Der westpreuWche Zweig.

Die Herren und Reichsfreiherren v. Z. in Westpreußensollen dem Stamme zu Muckern angehört haben. Das scheintauch richtig zu sein, aber der Hauptbeweis dafür scheint zuversagen, die S. 15 erwähnten Abschriften scheinen sich nichtmit dem Original zu decken, wogegen u. a. die Gleichheit derHelmzier: sechs Federn, für die Zusammengehörigkeit spricht.

Nikolaus, II. 3 t?)soll der Stammvater dieses Zweiges geheißen haben; er sollals Erster v.Z. nach Preußen gezogen sein, und zwar als Ordens-söldner. Dagegen spricht neben seiner angeblichen hohen Stellungu. a., daß Schwestern in Preußen verheiratet gewesen seinsollen und daß er Eine von Baisen zur Frau hatte, deren Ge-schlecht die Seele des ordensfeindlichen Bundes war; zummindesten müßte er, wenn er nicht in Preußen geboren war,sehr förderliche Verbindungen dort gehabt haben und zwarauf Bundesseite.

Er soll 1492 Burggraf von Stuhm und Christburg ge-wesen sein und durch Heirat mit Dorothea, des Hans vonRabe auf Schetnienen Witwe, geb. von Baisen, Lichtfeldeund anderen ausgedehnten Besitz erlangt haben.

Seine Schwestern.

Dorothea

verm. an Ferdinand von Lehwald.