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410. Mein Uebel Pflegen, wohl befandt,
Vnd ging in meinen Hauß seltzam zu, (S. 86.)
Wenn ich mußt reißen mit Vnruh.
Offt madt vnd müde kam zu Hanß,
Offt kranck, vnd solt bald wieder naus,
415. In meinen Ampt, vnd offt bedacht
Wie ihrs (ich's) mit meinen Kindern macht.
Das sie do heim beye Zucht vnd EhrenAuch gleich wohl fein versorget wehrenVnd wie mein Haußhaltung mit Rath,
420. Abwesend vortging früh vnd SpathVnd wie ich in Krankheit und NotEinen treuen Freund hatt (hätt') in den Todt.
Wie dann von manchen BiedermannMir Freiheitten wurden vorgcschlan425. Nach Reichthum, Schönheitt, großen GuthZu freyen was niemals mein MuthDacht an mein Alter vnd VermögenWas möcht vor meine Kinder tögen,
Vnd auch vor mich, denn sollt ich mehr430. Einen kleinen Haufen setzen her,
So würde ich die schwerlich ziehen AufVnd hätte zweyerley Kinder bei Hanf.
So kam mir auch in meinen MuthWas oft Schönheit und Jugendt thut435. Dcrhalben ich Gott fleißig bathIn solchen Sachen um einen RathDer füget mich zu meiner Ketten (wohl: Käthen, 2. Gem.)Die hatt vielleicht, Als ich thun rettenMachts gar nicht lang, wie mancher Mann,
440. Sprach Herrschaft und den Bruder anZu Dresden in der groß FastnachtIchs alsobalde richtig macht.
Das mein ehrlich beylager baldtZu Dresden wurde eingestallt44S. Als man zehlt Sechzehen Hundert NennIn Chur- und Fürstlichen Gemein.
Quasimodogeniti den tagkZu Dresden vfn Schloß manns pflagkDoctor Polycarpus (Leyser) zu Hand450. Vns ehelich da zusammen bandt
Der Churfürst vnd Markgraf (Christian von Brandenburg)mich führt