Es folgen nun die drei Hauptstämme zu Zehmen, zu Muckernund zu Oeltzschau, welche ihren gegenseitigen Zusammenhangschon 1586 nicht mehr kannten, auch wohl im Wappen ab-wichen, und die Zweige in und um Delitzsch (schon 1349) undin der Mark (seit 1412). Es blüht nur noch der OeltzschauerStamm in seiner jüngeren, Adolphschen, Linie.
Der Stamm zu Zehmen, ch 1626.
Die älteste bekannte Belehnung mit Zehmen erteilte Mark-gras Friedrich 1349 an
Drtlinus dc Zcemin,dem er 2 Hufen, den Hof und 6 Gärten nebst der Mühlezu Zehmen verlieh, gleichzeitig auch Güter und Zinsen zu Engels-dorf, Rüben, Krostewitz, Dreyskau und Grechwitz, und an
Conradus dc Zerium,welcher das weitere Drittel der Mühle zu Zehmen nebst Güternzu Krostewitz, Kröbern und Rüben erhielt und von dem vielleichtder Stamm zu Oeltzschau herzuleiten ist, bei dem sich nachmalsdas einzelne Mühldrittel zu Zehmen befand, S. 75. O. ist schonS. 5 genannt.
Später werden erwähnt:
Hans und Nickel,
Gebrüder, beide zu Zehmen gesessen, welche 1415 Probst-Deubenvom Domprobst zu Merseburg zu Lehen bekamen, und