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325, Mit einen Schaden an der Brnst,
Sucht Hülff dnd Rath, weil sie nicht Wust,Jemanden zu finden der in treuenIhr Krankheit sonst nicht möchte scheuen.
Ein Viertel Jahr lagt sie hart kranck,
330. Bis endlich sie der Todt bezwanck. (30. Jan. 1602.)Ich sucht wol Rat, es half nicht viel,
Sechzig und 4 Jahr war ihr Ziel.
Nach Berga sie begraben ließAuf'n Kirchhofs, als sie mich es hieß,
335. Nachdem sie Armuth viele Jahr,
Vnd groß Vnglück enstanden zwar.
Mein liebes Weib kam aber nieder.
Zu Werdau einen Sohn bracht wieder (1603)Churt Christian ich Ihm ließ nennen340. Mehr von ihm thut das Buch bekennen.
Den wolte Gott bald wieder haben, (1604)
Liegt zu Werda in der Kirch begraben.
Mein Weib kam letzlich wieder einIn meinem Ampt that ich es meinen.
34S. Vnd mir eine kleine Tochter bracht, (1604)
Die wird nun vor das letzt geacht.
Zu Werda sie getaufet war,
Ihm Buch findestu von Ihr auch klar.
Demnach ich in eine Kranckheit sangk (1605)350. Vnd war an Flößen harte kranck.
Daß ich mußt suchen einz .... RathVnd ziehen nach dem warmen Badt.
Gott half! Mein liebes Weib Pflegt meinBiß daß es beßer wurde seyn355. Doch lest mich solch Beschwerung nicht
Vnd mich auch Stettigs hatt (hartt?) anficht.
Letzlich würd ich mit Ratt bedenkenDaß zu Werda mir nichts ward schenken.
Vnd daß ich drinne viel verzehrt360. Aufn Guth das meine Wurde verhert.
Ward mit mein Weib einß in der StillWieder zu ziehen gen Neumuhl.
Den mein Sticfsohn hatt bracht zur HandJn's Hauß Krankheit aus Vngarlandt365. Daran lag nieder Magdt und KindDaß Gott erbarm ihr noch niehr sind.
Zu Neu mühl auch mein liebes Weib