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Genealogische Nachrichten über das meißnische Uradelsgeschlecht von Zehmen 1206 bis 1906
Entstehung
Seite
157
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240. So zu Prag erstochen ward,

Obristcr über ein regimentMir wolt zustelln ein Fahn behend,

Daß ich so glaub, es soll nicht seynIch solt Und mußte in Ehestand) nein245. Weil noch zur Zeit den Bruder meinKein Stamm Erbe wolt vorhanden seinFrau Anna Schottin, Witwe, damahlsZu Ötzelsback, doch aus der PfalzGebohren, fügt Gott zu mir zu Mall250. Vnvcrsehens durch Zufall.

Bis ich sie endlich lieb gewahnVnd Christlich zu der Ehe nahm.Zu Eichelbergk war meine Hochzeit,Bei ehrlicher Leuthe Anwesenheit.

255. Als man zahlt Fünfzehnhundert zwar,

Sechs vnd Neunzig die Jahrzahl war.

Meines Alters sechs vnd Dreysigk.

Mein Weib aber acht und Zwanzig?.

Die mir zu Eichelbergk gebahr260. Mein ältesten Sohn dasselbe Jahr (1597),Dem ich daselbst auch Tauffen ließVnd Moritz Friedrich nennen hießWie dann in Hanß Postille MuseäDaselbst ist zu lesen mehr.

26S. Do auch die Fünf Pathen seynIn solches Buch geschrieben einNachdem dacht ich, wie ich auch NuhMit meinem Weib keine zur Ruh.Gen Altenbnrgk zum Herren mein270. Zog ich und badt den Abschied mein.

Den gab er mir gar mit Gnaden,

Sagt, wolt mich lassen nicht anschaden.

Nach einem Gütlein auf den LandZu kauffen, ich mein Fleiß anwandt.275. An Kaufs mir keins so wohlgefielAls bei Berga die Neu Mühl.

Die kaufst ich auch in Gottes NahmZu Steuer mein liebes Weib mir kamDa satz ich mich hier neben ihr,

280. Nachdem einen Sohn zeugten wir. (1598)Der ward Hans Bastian genanndt,In vorigen Buch (et. 263) sind auch belänndt