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155. Nach Portugal so wolt ich schiffenEin Kriegsmann geben, do entlieffenMir zwey groß Schiffen zu Danzig feinIch blieb zurück, eß solt nicht seyn.
Mein Karn must ich thun umwenden,
160. Vud wiederum gen Meißen lenckenMit Eck von Repkau zoch raus,
Vud kam ohne Dienste wieder zu Hauß.
Hild mich wieder bei Freunden mein,Das Juucker-Leben wolt nicht seyn.
165. So viel (fiel) kein Zugk vor solcher Zeit,
Must mein Glück suchen anderweit.
Gott Churfürst Augustum hinnahm (1586, 11. Februar)Zu Chur sein Sohn Christian kam.
Zur Naumburgk nam die Huldigung an170. Bey ihm war mancher vornehm Mahn,
Da that ich mein Dienst presentiren,
Durch Ponickau dem Officiren,
Der wust was ich vorgethan
Bei Schleinitz, seinen Schwestermann (ok. 93. u. 122.)175. Der schlug! mir vor, mit Worten reinDaß ich solt Stalmeister seinDes Hof-Marschall vud OberstenHans Wolff von Schönberg zu DresdenBeschied mich hin, ich kam zur Stadt180. Ein andres er mir sagen that.
Ich solt bey ihm Gelegenheit habenEr hätt 2V Pferde, die könnten traben,
Vud wolte mich ferner fördern baldtIch ließ geschehen, vud mich einstallt.
185. Hätt große Müh' in's 4te Jahr (pp. 1586—1590.)Sein Leib vud Pferde mir befohlen war.
Mich hielt er ob an seinem Tisch,
Schempt ich mich nicht, mein Gaul zu wisch.
Darauf ich knapp nach Hofmanns Sitt190. Mich dunken ließ zu reitten mittEin wacker Herr der Churfürst warNahm mich in seiner Bestallung dar (1590, 2. Januar)Vff seinen Leib zu warten eben,
Thät mir gute Besoldung (150 fl. u. A. m.) geben.195. Die Adel-Pursche mann vns nannt,
Manch gut Gesell war bey der HandZu Unglück kam ich da in Feldt