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Beitrag zur Geognosie von Süd-Polen
Entstehung
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Wenn nun die hebenden Kräfle nicht auf allen Punktender Ilebungslinien gleich grofs waren, so mufste darausnothwendiger Weise ein Verhällnifs entstehen, wie dasist, welches man in Wieliczka und in Boelmia das Einschie-ben nennt.

Der höchste Punkt des gehobenen Salzes in Wieliczkabebauet das östliche Fehl, und von hier aus weiset das Ein-schieben nach Westen hin.

Auch in Boelmia ist es das östliche Feld, welches denhöchsten Punkt des gehobenen Salzes behauet, und auch hiergehl, sonach das Einschieben nach Westen hin. Doch hatman hier im östlichen Felde einen Punkt gefunden, von wel-chem aus das Einschieben nicht mehr nach Westen, son-dern nach Osten hin weifst.

Dies Verhällnifs ist einfach zu deuten, wenn man an-nimmt, dafs die Hebungskräfte nicht auf allen Punkten derHebungslinie gleich grofs waren.

Hätte man in dem Muschelkalk des südwestlichen Polenunterirdische Stcinbriiche von ähnlicher Ausdehnung, wie dieSleinsalzgruben von Wieliczka, so würde man in demselben,aufscr dem Einfallen der Kalkstein-Schichten, auch nochjenes Einchicben bemerken, und dies letztere würde, wiein Wieliczka und Bochnia, in der Richtung des Ilauptstreichensfallen, d. i. in der Richtung der Hebungslinie. Im Grofsen,wie im Kleinen repelirt dies an vielen Orten und in vielenFormationen.

Es weisen also folgende Punkte darauf hin, dafs dasSalz von Gallizien unter die Kreidemergel gehört:

1. Nördlich vom Zuge des Salzgebirges gehen im Bereiche

der Hebung keine Krcidemcrgel zu Tage aus.

2. In Hangenden des geschichteten Salzes von Wieliczka will

man das Schwcfclgebirge von Szwoszowice wiedergefun-den haben.

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