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Beitrag zur Geognosie von Süd-Polen
Entstehung
Seite
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letten, welche hei Wieliczka mit flacher Neigung und iiber-greifend gelagert das Tagegebirge bilden.

Hiernach kann man nicht wohl anders annehmen, dafsdie Masse der Kreidemcrgcl, welche hei Szwoszowicc demdortigen Schwefelllötz in südlicher Richtung auf- und vorge-lagert sein mufs, daselbst versfürzt und verdeckt liegt, unddafs sic durch jene jüngeren Gcbirgsglieder übergreifend über-lagert wurde.

Da nun Szwoszowicc im Streichen von Wieliczka liegt,und mit ihm auf derselben Hebungslinie, so meine ich folgen-des annchmcn zu dürfen:

Die Hebung und Verstürzung, welche das Salzgebirgevon Wieliczka, und überhaupt das Gallizisehe Salzgebirge ge-troffen hat. traf auch die Kreidemcrgcl mit, und beide Gebirgewurden von späteren Bildungen übergreifend bedeckt.

Wenn dem wirklich so ist, wie ich es schreibe, somüssen natürlich die Kreidemergel vollständiger überdeckt sein,als das Salz selbst, denn sic sind dem Salze auf- und vorge-lagert, wie ich sogleich betrachten werde.

Die Kreidemcrgcl und das Gallizisehe Salz.

Wenn das Gallizisehe Salz jünger wäre, als die Kreide-mergel, so müfslcn die letztem in nördlicher Richtung vomSalze zu Tage ausgehen. Von einem solchen Verhältnisseist aber keine Spur wahrzunehmen. Aber man weifs in Wie-liczka von früheren Rckognoszirungs-Arbeiten her:dafs eineVersuchsstrecke, im äufserslen Hangenden des geschichtetenSalzes getrieben, auf das Schwefelgebirgc von Szwoszo-wice traf.

Ist diese Angabe richtig, so ist das Gallizisehe Salzälter als das Schwefelgebirgc von Szwoszowice, und mithinälter als die gesammten Kreidemcrgcl.

Bestätigt sich die Angabe, dafs auf dem Zuge des Gal-