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Die Stellung der spanischen Kirche zum Roemischen Stuhle von Beginn ihres Gründens bis auf die neueste Zeit
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Rechte der Metropoliten, daher salva Netropnlitsnoriim singn-lorum privilogiis; auch für die Herstellung der von den Arabernnoch zu erobernden Diöccscn und Metropoliten nahm er Bedacht;uuiouigno iVlotropolitsno Metropolis suso restituatur Kloria et«liKnItas. ") Allein dies hinderte doch nicht, daß Paschal seineHerrschaft immer weiter ausdehnte. Die Bischofswahlen began-nen schon von seiner Entscheidung abzuhängen;'") die Beschlüsseder Synoden mußten schon nach Rom zur Bestätigung einge-schickt werden;") ja unter Paschal begann die Euric zum er-sten male sich thatsachlich in die Verhältnisse dcrKapitularen undCanonici der einzelnen Kirchen und der Präbcnven zu mischen. '")Daneben liefen Conccssionen, Privilegien, Immunitäten u, s, w.,ohne Zahl,

Unter Gclasius kamen neue Fäden in das Römische Gewebe.Mauricius Bardicius, der von Paschal mit dem Bann belegteund abgesetzte Bischof von Braga, war durch Heinrich V. aufden Stuhl Petri gesetzt. '") Um so inniger schlössen sich dieSpanier an Gclasius. Noch mehr aber gewann Gclasius, alser allen, die an den Kriegen gegen die Mauren Theil nahmen,die Ablässe der Krcuzzüge verlieh. "") Damit erzeigte er denSpaniern eine Wohlthat, die ihnen reiche Früchte bot. DieSpanier schlössen sich noch enger an Rom, weil dies an derSpitze der Interessen des ganzen Abendlandes dem Saraccncn-thumc gegenüber, die in Spanien von allen die ersten und wich-tigsten waren, vertrat und mit Erfolg vertrat. Dies GewichtRoms in den großartigsten weltlichen Angelegenheiten siel mitverdoppelter Kraft in die Wagschale seiner geistlichen Gewalt;man räumte dem Apostolischen Stuhle Alles ein, man unterzogsich jeder Forderung. Gclasius führte ganz die Sprache der in

15) INlcl. p. 25.

16) ll>i<t. p. 26 Lpist. klil tioi'iiaelt. ?olötü».

17) INi-i. p. 31.

18) lk!cl. P. 39.

Ig) Ulla. i>. 404l. Zwei Briefe des Gelafius.

20) Ibid. 4, 42.

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