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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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erhebe, und dann ihn wieder zu tief erniedrige«;(»Kannst du«, sagt Lavater, »der du ein Christ bist,von deiner Würdigkeit nicht klein genug, so von dei-ner Würde nicht groß genug denken. Du verdienstNichts, und hast doch Alles«); weil ich 8) Dochich fühle, daß ich mich wegwerfe, und die Achtung, die ichmeinen Lesern schulde, aus den Augen setze, wenn ich nocheinen Augenblick langer bei einem ebenso gottlosen, als jäm-merlichen Gewäsche verweile.Mögen denn diese Har-lekinaden auf sich beruhen bleiben, und etwa einmal ineiner Charakteristik der verfallenen Parthie unserer heutigenprotestantischen Kirche und ihrer ungeistlichen, undleichtfertigen Diener als significante Exempel ihre Stellefinden. Ist doch schon im ersten Theile dieser meinerSchrift allen hier zusammengehäuften impudenten Fase-leien meines Gegners die gebührende Würdigung zu Theilgeworden, und zur Bezeichnung der panielschen Pole-mik bedarf es weiterer Daten und Exempel nicht mehr.Als eine gottvergessene, in der Lüge wurzelnde, mit derniedrigsten Hypocrisie verknüpfte steht sie da. Ich frage,nicht Paniels Gegner, ich frage die Genossen seines Un-glaubens, ob sie, die Hand auf's Herz, diesem Urtheileihren, wenn auch geheimen Adsens versagen können?

Schlußwort.

Ich lege die Feder nieder, wahrhaft froh, von einer sotraurigen Erscheinung, wie sie nach allen Seiten hin ihrerscheinheiligen Tünche entkleidet gegenwärtig vor uns steht,mich wieder erhebenderen Bildern und Betrachtungen zu-wenden zu können. Meine Leser haben sich überzeugt, daß,was ich, von Pflicht und Gewissen genöthigt, zu bestreiken

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