s. Anathema.
Panli Bewußtseyn von feinem Evangelium.
aulus eröffnet seine Galaterepistel Cap. 1, 1. miteiner feierlichen Berufung auf seine apostolische Würde undWollmacht. »Nicht von Menschen,« spricht er, »noch durcheinen Menschen«, d. h. in keinerlei Weise in Folge mensch-lichen Auftrags oder irdischer Bestallung bin ich ein Apo-stel, sondern durch Jesum Christ und Gott den Vater, derjenen auferweckte von den Todten, bin ichs.« Er grüßthierauf in seinem und der Brüder Namen, in deren Mitteer eben weilt, die galatischen Gemeinen mit dem apostoli-schen Gruße: »Gnade sey mit euch, und Friede von Gottdem Bater und unserm Herrn Jesu Christo, der sich selbstfür unsre Sünden gegeben hat, auf daß er uns errettetevon der gegenwartigen argen Welt, nach dem Willen Got-tes unsres Vaters;« und schließt den Eingang seines Brie-fes mit der Doxologie: »Welchem sey Ehre von Ewigkeitzu Ewigkeit. Amen.« Je erhabener nun die Autorität ist,die der Apostel für sich in Anspruch nehmen darf, um sogerechter erscheint sein Verwundern (V. 6.), wie sichdie Galater so bald von demjenigen, der sie berufen habein der, (oder durch die) Gnade Christi, auf ein anderes
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