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dem von ihm hervorgehobenen Citate meine ausdrücklicheBemerkung: »Allerdings mußt Du in Christo bes-ser und heiliger werden, und Du wirst's in Ihm.«— Fühlt er sich durch die Schlußzeilen des fraglichen Citatschoquirt, so verrath er dadurch nur aufs neue, daß erkein Evangelist ist, und bezeichnet sich damit als einenHirten, zu welchem geistlich Bedrängte, und unter der Lastihres Schuldgefühls Verschmachtende in seiner Heerde, deswahren Trostes sich umsonst versehen würden. —
Das Bruchstück aus der Predigt »Die Versiegelten«enthalt eine Ausdeutung und Application des paulinischen:»Wer will verdammen; hier ist Christus!« Paniclrechte drum dieser Stelle halber mit dem Apostel selber.Wir werden uns durch einen Mann ohne Bedürfniß undohne Glauben, wie mein Gegner ist, den Trost der vol-lendeten Versöhnung nicht verkümmern lassen. —Diese Versöhnung ist es, die auch in dem zunächstfolgen-dcn Auszuge gepriesen wird. Wird hier der Friede, densie gewährt, als. ein vollkommener geschildert, so darfer das um so mehr, je gewisser der Vollgenuß desselbender Quell unsrer persönlichen Heiligung, die Kraft unsrerSiege überWelt undSünde ist. — Das am Schlüsseerwähnte »mitwirken wollen an der Erwerbung oderBegründung des Heils« ist allerdings, ich wiederholees noch einmal, ein Ehrenraub an demjenigen be-gangen, der seine Boten mit der Kunde in alle Welt schickt:»Kommet, denn es ist Alles bereit!« — Für uns bedarfes nur der Zueignung des durch Ihn erwirkten Heils imWege der Buße und jenes Glaubens, der in der Liebethätig ist; — das Heil selbst ist längst erworben.Das große: »Es ist vollbracht!« am Kreuz verkündetedessen ewige Vollendung.
Das letzte panielsche Citat, und seiner Meinung nachdas für ihn belangreichste, ist einer vor mehreren Iahrenvon mir gehaltenen Osterpredigt entlehnt, die später, und