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der Gemeinschaft Christi zu überwinden seyen.«
In dem zweiten Bruchstück warne ich vor einem falschen,selbsterwählten Eigenwirken, und empfehledenGlaubigen ein kindliches Einhergehen in derFührung und nach den Winken ihres Herrn.« — Inder alchymistischen Kapelle meines Gegners dunstet aus mei-nen unschuldigen Worten, man rathe, was doch, auf?Nichts geringeres, als eine gottlose Recommandation sitt-licher Faulheit und moralischen Sichgeh enlassens!Die auf derselben Seite aus einer Charfreitagspredigt ange-führte Stelle tröstet in voller biblischer BerechtigungBußfertige, und um ihre Sünden Bekü m merte mit demTroste der Versöhnung Christi, und das beigefügte Versleindes ehrwürdigen würtembergischen Theologen Steinhofergründet sich auf das paulinische Wort Hebr. 10, daß »miteinem Opfer v o llend et seyen, Alle, die da gehei-liget werden.«— Was will Paniel dawider? —
In dem folgenden Bruchstück setzen die Worte: »Um DirGott zu versöhnen, hast Du nichts mehr zu erfüllen«meinen Gegner in die größte Bewegung. Ich muß es aber,auch auf die Gefahr hin, Oel in's Feuer zu gießen, noch-mals mit freudiger Accentuation wiederholen, daß al-lerdings die Versöhnung Gottes durch einen Andernvollbracht ist, und die Christen mithin in einem heiligenLeben und Wandel nur ihre dankbare Gegenliebezu bezeugen, nicht aber erst das Heil zu erwerben undzu verdienen haben. — Kann sich Paniel mit derdemnächst entwickelten Lehre von der Rechtfertigungdurch den Glauben nicht befreunden, so kann mich dasnicht kümmern, der ich in diesem Dogma den Centralarti-kel des Evangeliums und der protestantischen Kirche erken-ne. '— Bildet sich Paniel ein, es würde durch diese Lehredie persönliche Heiligung des Menschen als über-flüssig beseitigt, so beweis't er damit nur, daß er dieLehre durchaus nicht kennt, und übersieht obendrein in