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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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gen« das Himmelreich verheiße, er mich's den »Pietisten«in Aussicht stellen, und wo ich sage: wer der Schrift wi-derstrebe, habe die Verdammniß zu gewartigen, er michdiejenigen verdammen laßt, die »mir zu widersprechensich unterfangen wollten.« Sie würden gewahren, daß,wo ich vom »lebendigen Glauben« rede, er mir denBegriff des »todten« unterschiebt; daß, wo ich der Tu-gend, sofern sie als Frucht des heiligen Geistesnicht erscheine, den Werth vor Gott abspreche, er mirdie Behauptung in den Mund legt: es bedürfte beimGlauben überhaupt der Tugend nicht (Seite 128);daß, wo ich die Möglichkeit des Seligwerdens durchWerke schriftmäßig bestreike, er mir nichts Geringeres,als eine absolute Leugnung der Nothwendigkeit allerund jeder guten Werke zur Last legt; und daß, woich allerdings auch den Gottlosesten unter der Voraussetzungwahrhaftiger Bußfertigkeit die Möglichkeit einerBegnadigung in Christo verkündige, er mich dem greu-lichsten und ruchlosesten Antinomismus das Wortreden zu lassen sich nicht entblödet. (S. 124) Ja gelang-ten meine Leser zu S. 86 89, wo Paniel vorgibt, mei-ne Gedankenfolge einfach (!) aufführen zu wol-len, so würden sie vollends nicht mehr wissen, ob derMann in seinen elf Punkten dort unter dem Schein desErnstes nur spaße, und durch eine Farye amüsiren wolle,oder wirklich zu hoffen wage, durch jenes Lügengewebedas Publikum zum Narren haben zu können. Es wäreüberflüssig, jene perversen Distorsionen naher beleuchtenund förmlich widerlegen zu wollen. Sie tragen vor Jeder-mann das Brandmal der Fälschung an der Stirn, undrichten und destruiren somit, ohne mein Zuthun, schon sichselber. Mit

Gaukeleien

beliebt's Paniel'n, seinen unglücklichen Rettungsversuchweiter fortzuführen. Man höre! Nachdem er das bibli-