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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
Entstehung
Seite
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allerschädlichsten und unsinnigsten Entschlüssenbringen kann.« Jene »Geckenhaftigkeit« scheintnun Paniel ob mit Recht? mögen die durch seineniedrigen Lobhudeleien schwer Verdächtigten selbst ent-scheiden, auch manchen Bremern zugetraut zu haben. Ich fürchte aber, die mehrstcn werden diesem unberufe-nen Aufbringung von schlechtem Anwalt übel Dank wissen,daß er über sie zum mindesten den Schein verbreitenkonnte, als habe auch ihnen eine feinere Bildungdie Empfänglichkeit für so ungeschickte Cajolericn, wie dieseinigen, noch nicht benehmen können.

Nichtswürdige Insinuationen

bilden eine dritte Waffengattung, vermittelst deren meinGegner seine Rehabilitation zu versuchen nicht erröthct. Ineben so edler Weise, wie er das Bremer Publikum sichzu gewinnen sucht, trachtet er dasselbe gegen mich aufzu-hetzen und zu irritiren. Fast auf jeder Seite seiner trau-rigen Schrift versichert er's der Ansgarii Gemeine aufsNeue, ich habe sie eine ungläubige gescholten, ja sieunvcrholen »verdammt« und dem Fluche zugesprochen.Es hilft nicht, daß ich schon in der fraglichen Predigtselbst ausdrücklich bemerkte, »die Ungläubigen treffe daspaulinische Anathema;« und daß es auch nur eine Ge-meine gebe, in welcher vom Glauben Verschlagene gar nichtmehr gefunden würden, hat wenigstens die bisherige Er-fahrung noch nicht dargethan. Nichts verschlägt es Pa-nieln, daß ich in der fraglichen Predigt so deutlich alsmöglich zu verstehen gab, wie ich das »Anathema« als»Fluchankündigung« fasse; indem ich ja unter Andern,auf das bestimmteste sagte, daß der apostolische Fluchnicht unbedingt, sondern nur so lange auf den Ver-läugnern des Evangeliums ruhen bleibe, als dieselbenin ihrer antibiblischen Gesinnung verharrten? Nichtsgilt es dem Manne, daß ich in der Replik vor aller Welt