Ein unvergleichlich Größerer, denn jener, sprichtunendlich nachdrücklicher und bedeutungsvoller: »DiePforte ist eng und der Weg ist schmal, der zumLeben führt, und Wenige sind, die ihn finden!«— Meinem Gegner entscheidet die Stimmenmehrheitüber Wahrheit und Irrthum! Wie weit ist doch der Mannin allen Stücken vom rechten Princip verschlagen! — Zuverschiedenen Malen brüstet sich Paniel mit der Zustim-mung, deren er sich Seitens gewisser »Gebildeter« inder Gemeine wenigstens, getrosten zu dürfen glaubt, wahrender auf einen andern in bürgerlicher Beziehung minder an-gesehenen Theil von Gemeinegliedern geringschätzig herab-blickt, ja sie verächtlich als »Proletarier« bezeichnet.Ein ehrenwcrther — den »Proletariern« nicht beigehörigerFreund, dem ich die »Unverholene Beurtheilung« zu einemflüchtigen Ueberblicke lieh, sandte mir dieselbe mit der, S.44, wo Paniel abermals von »Proletariern« redet, bei-gefügten Marginalbemerkung zurück: »Welche Arroganzeines sich für evangelisch ausgebenden Predigers! Welcheindignirende Geringschätzung des armen Mannes inGlaubensangelcgenheiten! In der Kirche gibt es keine»Proletarier«; wohl aber Pharisäer und arme Sün-der.« Wer wird das Wahre dieser Randglosse verkennenkönnen?
Wir müssen glauben, daß Paniel selbst das Ge-wagte jener burlesken Groß- undVornchmthuereien wohlempfunden habe, indem wir uns jene wahrhaft verächtlichen
Schmeicheleien,
mit denen er gleich darauf so schnöde das heilige Amt, daser bekleidet, beflecken kann, nur aus der, freilich fehlge-schlagcnen, Absicht zu erklären wissen, ein satyrischesLächeln, welches er selbst schon um die Lippen seinerFreunde zucken sieht, wo möglich wieder zu einem wohl-wollenden auszuglätten. Wie werden Seite lg u. s. f.