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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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schaftlichen, jene andere Armatur anzulegen, in derer sich ebenfalls noch, jedoch für einige Augenblicke nur,meinen Lesern präsentiren möge.

Er beginnt seinen verunglückten Rettungsversuch mitRodomontadcirund dem lächerlichsten Selbstruhm. Er eröffnet uns,(S. 27) daß seine »Predigtentwürfe« seit vier Jahrenin 709 800 Exemplaren »in ganz Deutschland zer-streut« (!) worden seyen, und von »Hunderten vonPredigern benutzt würden.« Wir beklagen von ganzemHerzen die armen Gemeinen, welche diese Heimsuchung»theurer Zeit« zu verschmerzen haben. An der angegebenenZahl der »benutzenden Prediger« will uns indeß dergegenwärtige Stand auch der praktischen Theologie ei-nige bescheidene Zweifel schöpfen lassen. Uebrigens hatjene buchhändlerische Notiz an und für sich mehr etwasRührendes, als zum Widerspruche Reizendes, und siemöge nur zum Beweise dienen, wie ein Mann, der mitgeschlagenem Gewissen ficht, selbst auch von der ordinärstenKlugheit verlassen wird. Daß Paniel eine »Ge-schichte der Beredsamkeit« geschrieben habe, erfährtdas Publikum S. 51. Wir haben diese Anthologie ausden Kirchenvätern gesehen, und würden sie als anerken-nungswerth bezeichnen müssen, hätte der Verfasser dieBlumen patristischer Eloquenz etwa in Ne anders Weisemit liebender Sinnigkeit gepflückt, und sie in frisches Wassergesetzt, statt sie auf dem Trockenboden einer kleingcistigenKritik, und seines engen, stereotypen Fachwerks zur Verdor-rung zu verdammen. Neben jenen bereits edirtenWerken werden uns dann für die nächste Zukunft S. 9und 75 zwei neue in Aussicht gestellt, und welche? Zuersteine »eigene Abhandlung über die Natur desAnathema, von den nöthigen gelehrten Nach-weisungen begleitet;« und dann man höre!»Eine Geschichte des Pietismus«, worin »gezeigt