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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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als die Basis der göttlichen Heilsanstalt bezeichnet,treibt Paniel gar in wüstem Frevel seinen Spott. Vonder Wahrheit »daß das Herz mit dem Blute Christigewaschen werden müsse,« spricht er höhnisch, wegwerfendund verächtlich, als von einem widerlichen »Blutdogma.«Ihn kümmert's nicht, daß die Schrift durchgehends denErwerbgrund des Heils und der Seligkeit in das Blutd. i. in das versöhnende Leiden und Sterben Christi setzt;daß Christus selbst das »ewige Leben« von der Theilnahmean den Früchten seines Blutvergießens abhangigmacht (Joh. 6, 53. 54); daß die Apostel bezeugen: »eshabe Christus die Reinigung unserer Sündengemacht, durch sein Blut (Hebr. 1, 3. 9, 14); Erhabe uns »mit seinem Blut erkauft, erworben,crlös't, gewaschen, gerecht gemacht, geheiliget«(Offenb. 5, 9; Apostelgesch. 20, 28; Col. 1, 14; Offenb.1, 5; Röm. 5, 9; Hebr. 13, 12; 1 Petr. 1, 19); »dasBlut Christi mache uns rein von allen Sünden(I.Joh. 1, 7); in dem »Blute seines Kreuzes wurzeleder Friede« (Col. 1, 20); »durch der Herzen Bespren-gung komme man los von dem bösen Gewissen.«(Hebr. 10, 22); das Glück der Genossen des neuen Testa-mentes stehe darin, daß sie »zum Blute der Be spren-gn ng« gekommen seyen (Hebr. 12, 24); die vollendetenGerechten im Himmel hatten »überwunden durch desLammes Blut« (Offenb. 12, 11) und »ihre Kleidergewaschen und helle gemacht im Blute des Lam-mes« (Offenb. 7, 14); ja »ohne Blutvergießen ge-schehe keine Vergebung« (Hebr. 9, 22); daß sol-chergestalt in der Schrift vom »Blute Christi« geredet,und dieses »Blut« als die Grundlage der Versöhnung ge-priesen wird, das halt den Menschen, mit dem wir's zuschaffen haben, nicht ab, mit spöttischen Lippen wider die-ses Blut zu zeugen, und sich jener Gefahr blos zu stellen,die nach Hebr. 10,29 denjenigen gedrohet ist, die » das Blut