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Paulus bei jener Warnung vor Augen. Welch eine Drei-stigkeit gehört dazu, dergleichen sinnlose Ansichten auch nurleise anzudeuten, geschweige, so unumwunden damit her-auszurücken, ohne daß den, wenn irgendwo, so hier, woes die Lebensfrage des alttestamentlichcn Canons gilt, sichgeltend machenden Anforderungen an Argumentationund Begründung auch nur im Allergeringsten ein Ge-nüge gethan wird! Seite 99 freilich, wo mir vorzugs-weise die elende Aufgabe gestellt ist, einen Menschen inseinen Schleichwegen zu erhäschen, der ungläubig durch unddurch, dennoch den Muth nicht hat, seinen Unglauben un-umwunden auszusprechen, sondern in den unlautersten Win-dungen zu entwischen sucht, nimmt Paniel Z. 13 u. f.mit einem Male wieder die Miene an, als ob er, »daßdie Apostel in dem allen Testamente den Inbegriff derihren Vätern zu Theil gewordnen göttlichen Offenba-rungen gesehen hätten« doch keincsweges in Abrede stelle;aber zugleich legt er wieder den Nachdruck auf die Worte:»ihren Vätern zu Theil geworden«, und S. 98 unten,gibt er uns den Schlüssel zu dieser Accentuation. >— »DieSchriften des alten Testamentes, sagt er, hatten Geltungnur für die Juden, für uns Christen sind sie antiquirt;für Christen haben sie keine Autorität mehr.« >— Das,deutet er an, sey auch die Ansicht der Apostel. — Esist in der That kein beneidenswerthes Loos, der Beleuch-tung so gänzlich nichtiger und auf der gedankenlosestenWillkühr beruhender Einfälle sich unterziehen zu müssen.Die Apostel sollen eine Autorität des alten Testamentes fürChristen nicht mehr anerkennen, und überall argumen-tiren sie vor den Christengemeincn aus dem alten Testa-mente. Wie könnte, wenn die alttestamentliche Offenbarungnach Christi Erscheinung ihre Geltung verloren hätte, derApostel (Apostelgesch. 18, 28) aus derselben den Beweisführen, daß Jesus der wahre Messias sey? — Es muß jademnach auch schon im alten Testamente das Bild Christi