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baret war, und Abraham z. B. nicht durch Gesetzes-crfüllung (V. 2. 13), sondern durch den Glauben(V. 3. 5. 11. 13. 17. 18) aus Gnaden (V. 16) ohnedie Werke (V. 2. 6) gerecht und selig geworden sey.(V. 3. 5.) Die Gerechtigkeit sey ihm zugerechnet ohneWerke. (V. 6) Abraham sey darum »der Vater (Vor-ganger und Vorbild) Aller Glaubenden.« Durch wenfragen wir, ist nun aber die dem Abraham zugerechneteGerechtigkeit erwirkt und aufgerichtet worden?« Antwort:»Aus dem Gesetz und Abrahams Gesetzeswerken stammte sienicht.« (Rom. 3, 20. 21.) Es wurde vielmehr durch »dasGesetz und die Propheten eine ohne Zuthun des Ge-setzes herbeigebrachte Gerechtigkeit bezeugt.« (3, 21.)»Es war die Gerechtigkeit, vermöge deren man ohne Ver-dienst vor Gott gerecht wird, aus Gottes Gnade, durch dieErlösung, so in Christo Jesu geschehen ist« (3, 24.) »Gotterklart, ohne daß er dadurch aufhört, gerecht zu seyn, denfür gerecht, der da ist des Glaubens an Jesum.(3, 26) Auch David wußte schon sehr wohl, wie allePropheten, (3, 21) um dieses Gerecht- und Seligwerdendurch den Glauben; denn »er spricht den Menschenselig, welchem Gott Gerechtigkeit zurechnetohne Werke. (4, 6) Aber war die vorchristliche Heils-ordnung nicht ausschließlich die gesetzliche? Hieß es danicht einzig nur: Thue das, so wirst du leben!« —»Mit nichte«,« lehren die Apostel weiter; »das Gesetzist neben eingekommen, auf daß die Missethatmachtiger« (5, 20) und die dadurch geweckte Erlösungsbe-dürftigkeit zum Leitstern in die einzig zum Ziele führende,und schon lange vor der sinaitischen Gesetzgebung geoffcn-barete Heilsordnung des Glaubens werden möchte. —»Abraham hat Gott geglaubt, spricht der Apostel Gal. 3,6. 7 und es ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. So erkenntihr ja nun, daß die des Glaubens sind, das sindAbrahams Kinder, und werden nun also, diedesGlau-
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