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der heidnischen Lehre, und götzendienerische La-ster mit dem Christenthum zu vermischen, und also dasChristenthum in seinen Fundamenten zu erschüttern und einneues Heidenthum an dessen Stelle zu setzen!« (Sonnt.Pred. paZ. 53). — Von wie mancher Seite her ward mirschon der Rath ertheilt, ich möchte es verschmähen, miteinem so wenig ehrlichen, und von aller Wahrheit soweit verschlagenen Manne, wie mein Gegner sey, michferner einzulassen. Doch ich habe eben schon bemerkt, daßich um dieses Mannes willen nicht die Feder führe, son-dern einzig den Betrogenen in der Gemeine zu Dienst,denen die Augen geöffnet werden müssen.
Die galatischen Jrrlehrer.
Was die falschen Apostel in Galatien im Schilde führten,habe ich bereits in der theologischen Replik zur Genüge darge-than.— Nicht Heidenthum, sondern Mosaismus woll-ten sie mit dem Christenthum vermengen. Dies wird dennnun auch von meinem Gegner (U. B. psZ. 60) zugegeben,und der Paganismus bleibt nach Paniels jetziger Ansichtnur noch an einzelnen Gemeinegliedern haften.— Die fal-schen Lehrer predigten, daß das Verdienst Christi wenigstensallein nicht reiche, um die Menschen Gott angenehm zumachen. Es müsse noch etwas Anderes hinzukommen, undzwar eine Seitens der Christen selbst durch Erfüllung dessinaitischen Gesetzes aufzurichtende, eigene, persönliche Ge-rechtigkeit. >— Daß in dieser Irrlehre die von Paulus be-kämpfte Häresie bestanden habe, ist von Keinem noch be-stritten worden, und kann mit Gründen nicht bestrittenwerden. Es fragt sich nur, was eigentlich unter der