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die da ein anderes Evangelium predigen, als Pauluslehrte.« — In ähnlicher Weise spricht sich Beza aus(Interpr. I. tlgnMbriA. 1642 paZ. 426 und 547.) Ebenso auch Uisestor (^nsl^s. IoK. ep. ?aul. 1596.) „Naleäio-tionem vsi äönunoiutUaulus eto." — I. D. Michaelisin seiner Paraphr. (Bremen 1769) übersetzt: »Der seyverflucht!« — Spener (Erklärung der Ep. a. d. Gal.Franks. 1697, puK. 49): »Dies ist der Ausspruch des heil.Geistes durch den Apostel. Also ist ein solcher (Irrlehrer)nicht nur von Menschen verflucht, sondern Gott sprichtselbst das Urtheil über ihn. >— Gott hat einen Greuel ansolchem Menschen, und verdammt ihn in seinem Gerichte.— ?SA. 56: »Sobald von etwas gezeigt werden kann, daßes ein ander Evangelium sey, als das erste, bedarf es keinerweiteren Prüfung, sondern es ist genug zu dessen Verwer-fung, weil es neu und ein andres ist.« >— Baumgarten(Ausleg. des Römerbr. Halle 1749 pgK. 523): »Anathemabedeutet eigentlich den Fluch, und metonymisch eineverfluchte Sache oder Person, die zur Strafe undErduldung eines verschuldeten Uebels auf's feierlichste be-stimmt und ausgesetzt oder gewidmet worden.« — Ma-th ies (Erklärung d. Br. a. d. G. Greifsw. 1833 14)übersetzt: »Wer anders lehrt, den treffe göttlicher Fluch!«Olshausen endlich, dem doch Niemand seine Stelle unterden scharfsinnigsten und gelehrtesten der neuern Interpretenwird streitig machen wollen, sagt zu Rom. 9, 3: »Ana-thema bedeutet das im bösen Sinn den Göttern Geweihte,d. h. Verfluchte (wie suoer). Im heidnischen Sprach-gebrauch entspricht es dem 7rx^-x«°
Hiernach ist die Vergleichung des hebräischen
Llwrsin angemessener, wo denn der Begriff der Verstoßung,Ausschließung, Verbannung gewonnen wird. Daß hierbeider Bann nicht als äußere Ausschließung aus der Kirchen-gemeinschaft, oder vom physischen Tode zu nehmen ist, be-darf keiner Erinnerung. Die Tiefe des Gedankens leitet