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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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Seite
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auf die geistige ewige Ausschließung aus der Ge-meinschaft Christi und seines Lebens, in der Paulusdie Seligkeit (vgl. 8, 33) allein gefunden hatte.«

Doch wozu noch weitere Zeugen, nachdem der bibli-sche Sprachgebrauch über den wahren Sinn des apostolischenAnathema's entschieden hat, und kein Unparteiischer inseinem Urtheil über die Weber-Paniel'sche Meinung mehrwird schwanken können. Die Nichtigkeit derselben istnach allen Seiten hin erwiesen. Der verhaßte Bannspruchbleibt trotz aller gegnerischen Abschwachungs- und Entner-vungs-Versuche als Ankündigung göttlichen Fluchsin schärfster Bedeutung auf des Apostels Lippe ruhen.Ich weiß es wohl, daß der Rationalismus »dem Pharisaer-zögling Paulus« die Befugniß zu solcher Fluchsentenznicht zugesteht; aber warum spricht er das nicht rund undehrlich aus, und läßt dann den Apostel sagen, was er will? Es ist empörend anzusehen, wie sie lieber, aller gesundenWissenschaft zum Hohn, wider beßres Wissen und Gewissenan, Gottes Wort in unverantwortlichster Weise falschen undverzerren, als ihres Herzens wahre Gedanken aufrichtig zuTage geben mögen. Aber ihrer namhaftesten CoriphaenEiner hat uns vor Jahr und Tag das eigentliche Geheimnißdes innersten Motivs dieser ihrer elenden und verächtlichenPraxis verrathen müssen. Das Analogon »eines Gencral-pachter-Vermögens« würde die Siegel lösen, und der ge-bundenen Wahrheit zur Emancipation verhelfen.