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Der scheinheilige Rationalismus vor dem Richterstuhl der h. Schrift : Resumé der Bremer Kirchenfehde
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Thorheit ist nach 1. Cor. 1, 18. für »verloren« erklart;aber das kümmert Paniel'n nicht. Beweisen undGründen setzt er seine beiden Hauptmachte die Wortverdre-hung und die Caprice entgegen. Judas bezeugt V. 13. vonVerächtern Christi, es sey ihnen »das Dunkel der Fin-sterniß in Ewigkeit behalten;« es spricht Paulus2. Cor. 4, 3: »Ist nun unser Evangelium verdeckt, so istes in denen verdeckt, die verloren werden;« ja dieSchrift redet sich darüber aus dem Athem, daß ausschließ-lich im Evangelium und in der Glaubensvereinigung mitChristo das ewige Heil sey. Paniel hört nicht auf, zu-rufen: »Nirgends, nirgends sagt das die Schrift;«und da bleibt denn freilich am Ende nichts Anders übrig,als diesen Mann sich selbst und etwa > denen zu überlassen,die auch den Spott für eine Waffe halten, welche zu Zeitengegen die Feinde der Wahrheit ihre Dienste thue.

Die Autoritäten.

So wären wir denn über die Bedeutung des Wortes»Anathema« im Klaren. Ehe ich jedoch fortfahre dentheologischen Jargon meines Gegners weiter zu beleuchten,muß ich dem geneigten Leser eine Probe vor Augen füh-ren, in welcher Art diese Menschen, mit deren einem ichzu schaffen habe, ihr Publikum zu blenden und zu hinter-gehen suchen. Man schlage paZ. 72 und 74 der U. B.auf, wo die literarischcn Autoritäten siguriren, die in Be-treff des Anathema, nach Paniels Aussage, sämmtlichgegen mich entscheiden sollen. > Meine Gewährsmänner(ich habe mich auf sie, als auf solche, nirgends beru-fen, sondern in meiner »Replik« aus dem biblischen Sprach-gebrauch argumentirt) sind natürlich incompetent und ohne