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Der Geist deS neuen Testaments.
Schon in seinen Controverspredigten citirte Panielfür seine abschwächende Erklärung des apostolischen Ana-themas den Geist desselben Buches, in welchem uns jeneFluchankündigung begegnet. — »Es läßt der Geist desneuen Testamentes,« behauptete er, »eine Auffassung jenesWortes in so geschärftem Sinne nicht zu. Nirgends hatChristus, nirgends der übrigen Apostel einer den Gegnerndes Evangeliums ein ewiges Unheil angesagt!«—>Ich habe in meiner Replik bereits diesem eben so windigenals kecken »Nirgends!« seine Stelle angewiesen, undhinreichende Belege beigebracht, daß seitens Christi sowol,als seiner Apostel, den Ungläubigen überall, wenn auchmit andern, so doch nicht selten mit noch stärk ern Wor-ten dasselbe angekündigt werde, was von Paulus denVerkehrern der Wahrheit in Galatien. — Nichts desto we-niger wagt es der Mann, in böswilligster Jgnorirung derunabweislichsten Argumente, in der U.B. mit seinem alten,hohlen »Nirgends! Nirgends!« wieder hervorzurücken.— Weder das »Wehe!« Christi über die Pharisäer, nochdessen Verdammungsurtheil über Judas, noch seineEröffnungen an die Bewohner von Chorazim und Caper-naum: »Ihr werdet bis in die Hölle hinuntergestoßen wer-den!« können ihn bewegen, der Wahrheit die Ehre zugeben; und Worte, wie das petrinische an Simon den Zau-berer, Apstgesch. 8, 20, das selbst der stets zum Milderngeneigte Neander nur mit »Fluch dir!« wieder zu ge-ben weiß; (Gesch. der Pflanzung und Leitung der christli-chen Kirche durch die Apostel. 1. B. S. 79.) Bezeugungen,wie die paulinische von der Zukunft der Kreuzesfeinde undAussprüche, wie diejenigen, welche uns Apstgesch. 13, 10.2Thess. 1, 7. 8. 1 Tim. 1, 20. begegnen, sollen, so macht