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»Wer Jesum nicht lieb hat, hat die göttliche Verfluchungzu gewartigen; er ist Anathema d. h: verflucht in demSinne, in welchem auch schon ein Solcher verflucht hei-ßen darf, der in seinem gottwidrigen Zustande nur Böses,und alles Böse von Gott zu erwarten hat. Norun utlm:der Herr kommt, die Verfluchung zu vollziehen. Voll-zieht Er sie, so ist der Mensch nicht mehr Anathema blos,sondern nun auch oder xceriM-ztLi/os. Die Jrr-
lehrer in Galatien sagt Paulus Gal. 1, 8, seyen Anathema.»Ich stelle sie euch dar,« will er sagen, »als Leute, die Gottein Abscheu sind. Wenn sie sich nicht bekehren, so bleibtdie Killara, die factische Verdammung, für sie nicht aus.«
— In der bekannten Stelle Röm. 9 bezeugt der Apostel:»Ich habe gewünscht, ein Anathema zu werden von Christo;das heißt: in der Abscheidung von Christo ein Gegenstandzu sein der mulecliotio, der Xutsru, der Verstoßung Gottes.«
— Die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind schon unterder Ivutaru, dem ausgesprochenen und in gewissem Sinneschon zum Vollzug gekommenen Gottesfluch. (Gal. 3, 10.)Gott erklart sie durch das Gesetz, dessen Schuldner sie sind,für verdammt, und sie fühlen bereits die positive gött-liche Verdammung in dem Zwiespalt und den Schreckenihres Innern. Diese Verdammung wird auf ihnen bleiben,und sich vollenden, wenn sie nicht noch zur rechten Stundedem Herrn in seinen Gerichten Recht gebend, und ander eignen Gerechtigkeit verzagend, zerknirscht zu Christoihre Zuflucht nehmen. Der Apostel konnte nicht wohl sagen,die mit des Gesetzes Werken umgehen, seyen Anathema;indem sie mehr schon sind, als das, sofern nämlich der rich-terliche Gott als solcher schon persönlich mit ihnen ange-bunden hat; sofern Er durchs Gesetz sie schon ausdrück-lich richtet und verdammt: denn »verflucht ist,« sagtsein Wort, »wer nicht bleibt in Allem, das geschriebensteht im Buche des Gesetzes, daß er es thue«; und sofernEr sie endlich, wie schon bemerkt, in ihrem Innern die