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gesagt: es werde fahren cl? in die Vcrdammniß;
und Rom. 9,22 von den Gefäßen des Zorns,« »xchzur Verdammniß seyen sie zugerichtet.« — Wie nun die 3op-tuagintadas alttestamcntliche Cherem, so übersetzt auchLuth erdas neutestamentliche Anathcma bald: Bann oder gebannt,bald verflucht d. i. mit dem göttlichen Fluchspruch be-lastet, und gibt damit deutlich genug zu erkennen, daß ermit den Worten gebannt, und Bann so leichte, gering-fügige und milde Begriffe nicht verbinde, wie sie meinGegner denselben zu unterlegen sich so vergeblich abmüht. —Es hat somit die Berufung des Gegners auf dasCherem des alten Testaments, und auf das der
SopttmAintkl, sofern in diesem Wege der Begriff des aposto-lischen Anathema zu einem bloßen Kirchcnbanne abge-schwächt, und jede Beziehung auf die göttliche Strafgerechtig-keit verwischt werden soll, nichts zu bedeuten, und ist nurOstcn-tation und Taschenspiclcrei, vermittelst deren eine von jedemhaltbaren Argumente entblößte Desperation die Unkundigenzu blenden, die Geistesschwachen zu bethören sucht. — Inder That ist's kein bencidenswerthes Loos mit Menschenstreiten zu müssen, von denen in aller Beziehung das WortMatth. 6, 23 gilt: »Wenn aber das Licht, das in dir ist,Finsterniß ist, wie groß wird dann dieFinsterniß selber sein!«— Greift es jeder Unbefangene doch mit Händen, daß Che-rem überall entweder das VerwerfungsurtheilGottes, oder im concreten Sinne alles dasjenigebezeichnet, was dem Zorne oder der strafendenGerechtigkeit Jehova's zu deren Sühne, oderals ein Racheopfer preisgegeben wird. Wirdjedoch auch hier noch eine philologische Autorität begehrt,so möge Hengstenberg reden. Er sagt über Cherem: »DerBegriff der Verbannung (Cherem) ist immer der der g e-z wungenen Weihung derjenigen an Gott, die sich hart-näckig geweigert haben, sich ihm freiwillig zu weihen; der, derManifestation der göttlichen Herrlichkeit in dem Untergange