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und Gräuel daran haben, denn es ist Cherem (von Gottverabscheut.) Cherem heißt durchgehends etwas dem JehovaGeweihtes im bösen Sinne. — Ueber diese Deutung sindalle linguistischen Autoritäten bis auf Gesenius hinzu alsüber die einzig richtige einverstanden. — Vitringa unterAndern sagt in seinem Commcntar zum Jesaias bei denWorten Cap. 43, 27. 28: »Deine Voreltern haben gesün-digt, und deine Fürsprecher haben wider mich gemißhandelt.Darum will ich die Fürsten des Heiligthums entheiligen,und Jacob dem Cherem übergeben, oder zum Cheremmachen«: »es bedeutet das Wort Cherem etwas dergöttlichen Gerechtigkeit zu aller Strenge derStrafe Uebergebcnes«; und kein Mensch kann läugnen,daß dies durchgehends die Bedeutung des Wortes sey. —Ja, Vitringa übersetzt das Wort sogar an besagtem Orte:»dem ewigen Verderben gewidmet«, und sagt: »WenGott zu solcher Strafe übergeben, und wer ein CheremGottes selbst wird, der muß nothwendig umkommen, undwurde nach den Gesetzen des Volkes Gottes ausgerottet.«— »Bei dieser Stelle,« fahrt er fort, »ist kein Zweifel,daß Gott sagen wolle: Er wolle diese halsstarrigen Ueber-treter dem gewissen Untergange übergeben, ohne einigeHoffnung der Gnade und Vergebung.« — Auchdie LkMaKinla verkennt dieses schwere Gewicht des Wor-tes Cherem nicht, und übersetzt es darum abwechselndbald mit «vccö-xz,,«, bald (Vergl. Jesaias 34, 23. Jes.44, 28) mit d. h.: Verdammniß, Unter-
gang, Verderben, von dem richterlichen Gott ver-hängtes, zeitliches und ewiges. — So steht Hebr. 10, 39:Wir sind nicht von denen, die da weichen eis d. i.
zur Verdammniß, zum Verlorengehen, sondern wir sinddes Glaubens zur Errettung der Seele. So wirdJudas Joh. 17, 12, wie der Mensch der Sünde 2 Thcss.2, 3, der Sohn rsts «nn/lx/o-s (des Verderbens) genannt.Offenb. Joh. 17, 8. 11 wird vom Thiere aus dem Abgrunde