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Nun, also doch »den Fluch«? — »Ja«. — Unddas apostolische Anathema ist jener zweite Grad? —»Nichts Andres!« — Aber so involvirte ja auch diesesden Begriff des Fluches? — Jedermann wird sagen:Ja. — Paniel: »Nein!« <— Nein? — Jener Banngradund das Anathema sind ja doch identisch?'—»Doch nicht!«'—Aber so ward es eben ja behauptet!'— »Thut nichts!«'—Was ist denn Anathema im neuen Testament? — Antwort:
»Das laßt sich so eigentlich nicht sagen!« Man
stutzt über diesen sinnlosen Wirrwar und erblickt darin dochnur einen Miniatürabdruck der gegnerischen Deduction überAnathema. So würgen sich da die Behauptungen eine die an-dere hin. Was jetzt bejaht wird, wird gleich darauf wiederverneint, dann wieder aufgenommen, dann aufs Neue ver-leugnet, und endlich heißt es (S. 83): »Paulus gebrauchtedieses Anathema nach der Verschiedenheit der eben vorlie-genden Umstände in einer willkürlich verschiedenen,mit der ursprünglichen Bedeutung in den wesentlichenPunkten nur noch sehr wcni ^zusammenhängenden Be-deutung.« '— Also der Begriff des Anathema kann sehrmannigfaltig seyn; aber was eigentlich? ist nicht zu ermit-teln, weil dieser Proteus von Begriff aus dem Dunkelpaulinischer Willkühr nicht heraus will! — So lau-tet am Ende das Resultat der exegetischen Forschungenmeines Gegners! Prof. Weber wird kein Bedenken tra-gen, diese Censur zu contrasigniren.
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Wir gehen weiter. Es wird behauptet, das griechischeAnathema des neuen Testamentes sey wie aus der 8ep-tuoginta erhelle »nichts anders, als das hebräische Cherem
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