X. Jerusalem
j. Die Gräber der Könige und das Monumentder Helena.
Robinson hält die Grabhöhlen, welche man gegenwattig Graberder Könige nennt, für das Monument der Helena. Gegendiese Annahme habe ich mich schon') erklart. Das Monument derHelena war einzig für drei Leichen bestimmt'), drei Pyramiden wa-ren über den drei Grabern; in den Gräbern der Könige sind abereine Menge Grabstätten. Name und Lage der Königsgräber stim-men überdies mit des Josephus welche wiederumidentisch seyn dürften mit den^v,^-k-tt"/?^cuüou K. 3. 5, z, I diezwischen Scvpiw und der Stadt lagen'). Die Baulust der Hero-dianer, besonders Herodes des Großes, und der Baustyl der Königs-
1) Paläst. 352 Anw. 225.
2) Monobazus ließ hier seine Mutter Helena und seinen Bruder Jpa-tes begraben, eine dritte Stätte hatte er wahrscheinlich für sich bestimmt(äos. /rat. 2l), 4, 3).
3) Eben so liegen nach Robinsons, wie ich glaube, richtiger Meinung(vgl. den Plan der Umgebungen Jerusalems) die Königsgräber zwischendem Lcvxus und Jerusalem. Die sind wohl gewiß einerlei mit dem
'Ngcääov, um welches die nördliche Einschließungsmauer des Ti-tus ging. Dies lag westlich vom römischen in N.O. der Stadt,nahe dem Kidron aufgeschlagenen Lager. Josephus erwähnt bei den Grab-mälern des Herodes einen „Schlangenteich", sollte sich von diesem keineSpur bei den jetzigen Königsgräbcrn finden? L. 3. 5, 12, 2; 5, 3, 2
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