I. Der Zug der Israeliten aus Aegyptennach Kanaan.
I. Von Raemses nach Pi Hachiroth am rothen
Meere.
^eit ich meine kleine Schrift: „der Zug der Israeliten aus Aegyp-ten nack) Kanaan" herausgab, erschien Hengstenbergs Werk: „dieBücher Mose's und Aegypten" und Robinsons „Palastina". BeideVerfasser haben über den Zug der Israeliten aus dem Lande Gosenbis zum rothen Meere eine von der meinigen verschiedene Ansicht.
Ueber die Lage des Landes Gosen sind wir, nach Anleitungder heiligen Schrift, im Ganzen einig. Hengstenberg halt den ta-nitischen, Robinson den pelusischen Nilarm'für die Westgränzejenes Landes. Auf Robinsons Karte fallt die Südgränze desselbenin die Nahe von Abu Zabel; berücksichtigen wir die Nachricht desJosephus'): Pharao habe Jakob und seinen Kindern Heliopolis ein-geräumt, so mußte jene Gränze noch etwas weiter nach Südenreichen.
Wir dürften der Wahrheit am nächsten kommen, wenn wirannehmen: das Land Gosen sey der von Heliopolis aus Südwestnach Nordost lausende Saum des cultivirten Landes, welcher gegenMorgen von der arabischen Wüste, gegen Abend von den ostlichenArmen des Nils begränzt wird, dort liegt jetzt die Provinz Shurkiyehein sehr gesegneter Landstrichs.
1) är-b. 2, 7, L.
2) Robinson, l, 8ö.
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