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Beiträge zur biblischen Geographie
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VIII. Petra. 45

von Petra und Wady Musa in Abrede und versetzt erstereS nachKerek')."

Wo stelle ich diese Identität in Abrede, wo sage ich: WadyMusa habe nicht den Namen Petra gehabt? „Die Beweise fürdie fragliche Identität", welche Robinson den Zweiflern entgegen-stellt, habe ich sie nicht selbst gegeben, und Mick) hierbei, wie er aufDiodor, Strabo, Plinius und das Onomastiken berufen?")

Wenn aber Wady Musa den Namen Petra führte, soll des-halb kein anderer Ort nach seiner Lage „Fels" genannt worden seyn?Wie viele deutsche Orte heißen nicht Fels, wie viele französische?ierrs, wie viele italienische Uietrn! So wie aber jene Orte durchZusätze von einander unterschieden werden, als: Starkenfels, Weißen-fels, Tricfels w. Uietro mala, Uietro s-mtn, so war es auch mitden 3 Petra, welche ich nachgewiesen habe. Wady Musa hießdas palästinensische Petra, Rabba Moab das arabische Petra, auchUetrn ckossrti, welcher Name, wahrscheinlich nach dem Versall vonRabba Moab, auf Kerek übertragen wurde.

Robinson greift die Gründe an, d. h. die Citate, welche ichgab, aus denen hervorgeht, daß Rabba Moab den Namen Uetrnckeserti gehabt. Wenn die kirchliche Notiz aufführt: Uoblm Nc>-obitis, ick est, ?etrn ckcserti, so sind ihm die Worte ick est etc.eine Glosse. Und wären sie eine Glosse, sind sie deshalb schon un-wahr? Sagt nicht Sanutus ganz übereinstimmend: Trabis, cchusMetropolis est Uetrn, olim ckictg. kubstli et et Areopolis,situ super Rorrentem ^rnon?°). Ebenso Wilhelm von Tyrus:Robnü postsa ckictu est Ustru ckeserti. Wenn Suidas erzählt:Ares sey er verehrt worden, so versteht er unter

dem arabischen Petra gewiß Rabba Moab, da dies Areopolis hieß,von welchem Namen Hieronymus bemerkt: Uchus (Noolcktickis)Metropolis civitos e^r, czuae Iiackie ex Hedraeo et lllrueca ser-mone conipositn Areopolis nuncupatur, non ut plerigus existi-mant, quyck ick est Nortis civiws sit. Wenn ferner Ro-

binson selbst zugiebt, daß im Onomastiken von demselben Orte(Kai. ^Icks) einmal gesagt werde: er liege bei Petra, ein zweitesMal: er liege bei Areopolis — warum soll dies ein „unbedeuten-

3) Rob. 3, 133.

H Vgl. Rob. 3268 s. v. Sela t

l>) Kaimt. 2tt.

H Vgl. Rob. 3, 133 sqq. mit dem, was ich in meinem PalästinaS. 268 s. v. Sela beigebracht.