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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
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wird uns ferner beschützen. Im Vertrauen aufIhn wollen wir vorwärts gehen."

Seit Fisk Tode hat das evangelische Mis-sionswerk erfreuliche Fortschritte in Palastina ge-macht; mehrere Missionare der nordamerikanischcnund englischen Gesellschaft arbeiten dort und habenbereits in der Bekehrung einiger Jsracliten in Jeru-salem Frucht ihrer Arbeit gesehen. Und wenn auchdie Muhammcdancr noch durch ihr starres Glau-bensgcsetz, das jeden Ucbcrtritt mit dem Tode be-straft, von dem Einfluß der Missionare ausgeschlossenbleiben, so besuchen doch die eingeborenen Christenaus Jerusalem und den benachbarten Orten fleißigdie Versammlungen der Missionare und zeigen sichsehr begierig nach Unterricht in der h. Schrift undden Wahrheiten des Heils.*) Bereits besitzt dieenglische Missionsgesellschaft auf dem Berge Zionein Pfarrgebäude, und der Bau ihrer Kirche schrei-tet seiner Vollendung entgegen, und jetzt schon wirddort abwechselnd hebräischer und englischer Gottes-dienst gehalten.

Namentlich aber ist in Folge des Traktatsvom 15. Juli 1840 es Preußen, in Gemeinschaftmit England, gelungen, der evangelischen Kirche, diebisher noch jeder rechtlichen Anerkennung von Sei-ten des Staates ermangelte, gleiche Rechte mit denübrigen christlichen Kirchengcmcinschaftcn im h.Lande zu erwirken. Ja auf den Antrag, den Se.Majestät unser König der Kirche Englands gemachthat, ist jetzt ein evangelischer Bischofssitz inJerusalem errichtet. Die Halste der Unterhaltungs-kosten dieses Bisthums, die im Ganzen auf 1200 Pf.Stcrl. jährlich festgesetzt sind, bestreiken Sc. Majestätnach der Dotationsurkunde vom 6. Septbr. 1841

*) Siehe Evangel.Kirchcnzeitung. 1841. Nr. 98—101.