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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
Entstehung
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Vorwor t.

längst schon freilich ist die Zeit gekommen,von der der Herr am Brunnen zu Sichern sprach:Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, daß ihrweder auf diesem Berge, noch zu Jerusalem werdetden Vater anbeten." (Joh. 4, 21.) Und daher kön-nen wir Evangelische weder das Unternehmen jenerkampfgerüsteten Kreuzfahrer billigen, die einst mitfleischlichen Waffen, statt mit dem Schwerdt desGeistes, das h. Land vom Druck des Unglaubensbefreien wollten, noch auch jetzt uns den Pilgernanschließen, die immer alljährlich die h. Orte be-suchen, weil dort ihre Andacht zu verrichten siefür besonders verdienstlich halten. Nichts desto we-niger ist jenes Land uns aber auch nochein wer-thes Land"; und gewiß Keiner, der wirklich denHerrn und Sein Reich lieb hat, wird ohne Theil-nahme irgend etwas hören, was auf Palastina sichbezieht. Wenn er auch wohl weiß, daß wir einemandern Canaan entgegen pilgern undJerusalemdie Freie, die unser aller Mutter ist," da drobenliegt, so bleibt doch auch das irdische Jerusalem,von dem die Stadt Gottes, das neue Jerusalem,