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s) Die Mohammedaner.
Sie wohnen vorzugsweise aus dem Hügel Bc-zctha, sonst aber auch in der ganzen Stadt zerstreut.Außer den beiden Hauptmoscheen auf Morija, diewie oben bemerkt, für sie eine besondere Heiligkeithaben, giebts noch viele andere Moscheen in der Stadt.Diese Moscheen oder muhammedanische Bethäu-ser sind inwendig ohne alle Zierrathen, nur daß dieWände mit Sprüchen aus dem Koran, der Bibelder Mohammedaner, beschrieben sind. In einer Eckesteht ein erhöhter Stuhl für den Jmam oder Prie-ster zum Ablesen der Gebete. Eine Tafel oder eineNische in der Mauer zeigt die Richtung von Mekkaan, weil sie dorthin ihr Angesicht richten, wenn siebeten. Der Boden ist mit Tcppichen belegt unddarf nur nach Ablegung der Schuhe oder Stiefelnbetreten werden. Jede Moschee hat im Vorhofeinen Brunnen oder Cisterne, um die gewöhnlichenWaschungen vornehmen zu können, und ist zudem miteinem schlanken Thurm, Minaret genannt, versehen.Von diesen Minarets herab rufen die Muezzin (Gebets-ausrufer) die Gläubigen 5mal des Tages zum Ge-bet, mit den Worten: „Auf, ihr Gläubigen zumGebet! Gott ist Gott und Muhammed Sein Pro-phet!" denn die Mohammedaner haben keine Glo-cken und leiden auch bei den Christen keine, so daßman außer dem Libanon, wo die Christen diese Er-laubniß haben, in ganz Palästina kein Glockenge-läute vernimmt. Der Freitag, als der Tag derFlucht ihres Propheten Muhammed von Mekka nachMcdina, ist ihr wöchentlicher Feiertag. Diese Flucht,Hedschra genannt, ist ihnen überhaupt so wichtig,daß sie von derselben an ihre Jahre zahlen, wiewir von Christi Geburt an. Von Jahres festenist besonders der Fastenmonat Ramasan anzuführen,