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Zeit Christi herrühren, indem Titus zur Zeit derBelagerung Jerusalems alle Baume in der ganzenUmgegend der Stadt hatte fallen lassen. — Bon daleitet ein Pfad zur Spitze des Oclbergs, von wel-cher aus man nicht nur eine schöne Aussicht überdie Stadt hat, sondern auch fernhin selbst bis zuden Ufern des Jordans und des todten Meeres blic-ken kann. Der Oelberg ist mit Gras und Getraidebedeckt und hin und wieder, doch nicht mehr dichtzusammen, wie es wohl früher gewesen sein mag,stehen Oliven und andere Baume. Er hat 3 Gipfel.Der Südlichste und zugleich der Niedrigste, an dessenFuß das vorhin erwähnte Dorf Siloah liegt, heißtder Berg des Aergernisses, weil Salomo dortden Götzen geopfert haben soll (1 Könige I I, 7).Die mittlere Spitze ist der Sage nach der Ort derHimmelfahrt des Herrn, wo eine Kirche, vonder Kaiserin Helena erbaut, steht, die jetzt den Ar-meniern gehört. Man zeigt da in einem Felsen denEindruck, den der Fuß des gen Himmel fahrendenHerrn gelassen haben soll. Dort sind auch nebeneiner türkischen Moschee einige elende Hütten, dieein arabisches Dörflein ausmachen. Auf dem nörd-lichsten Gipfel, dem Höchsten von Allen, stand sonstein Thurm, der „Mann er von Galilaa" hießund an den Ort erinnern soll, wo bei der Himmel-fahrt die beiden Engel standen (Apostelg. 1, 1t).—Ueber den Oelberg hin führt der Weg nach Betha-nien und Jericho. An dem östlichen AbHange desBerges zeigt man Bethphage (Math. 21, 1) undweiterhin eine halbe Stunde von der Stadt liegtBethanicn, ein kleines Dorf, von Arabern be-wohnt, wo noch die angeblichen Hauser der 3 Ge-schwister (Joh. 11, 1) und Simon's des Aussätzi-gen, sowie das in Stein gehauene Grab Lazarus, nebendem eine Moschee steht, gezeigt werden. Kehren wir