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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
Entstehung
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schlagen ward (2 Chr. 24, 20 — 22. Math. 23, 35);es ist in den Felsen gehauen. Dann weiter liegteine ausgehöhlte, mit einem Portal verzierte Grotte,die des Jacobus, weil dort dieser Apostel sich nachder Kreuzigung Christi versteckt haben soll. Danndas Grab Absaloms, welches man für die 2 Sam.18, 18 erwähnte Säule hält; es ist auch aus demFelsen gehauen und hat eine thürmchenartigc Spitze;die vorübergehenden Türken werfen mit Steinen dar-auf, indem sie sprechen: „Verflucht Absalom! ver-flucht ewig, die gegen Eltern wüthen!" Das Nörd-lichste ist das Grab Josaphats mit einem schönenThürgicbel.

Von diesen Gräbern geht eine Brücke überden Kidron und gegenüber liegen die steilen Fels-wände des Morija, auf denen sich die Mauern derStadt längs einem türkischen Bcgräbnißplatz,der auf dem Raume vor den Mauern liegt, an demverschlossenen goldenen Thore vorüber bis zum Stc-phansthore hinziehen. Vom Stephansthorc führtnun wieder ein Pfad circa 100 Fuß abwärts anden Kidron über eine 2te Brücke; man hat dannzur Linken die halbunterirdische Kirche der Ma-ria mit einer ausgehauenen Grotte, wo ihr Grabgezeigt wird, und zur Rechten 145 Fuß von derBrücke entfernt ist Gethsemanc, ein ebner Platzvon etwa 160 Fuß im Quadrat, mit einer Stein-mauer eingefaßt. Dort bezeichnen 3 große Oclbäumedie Stätte des Seelenleidens unsres Herrn, und an-dere sehr alte Oelbäume, die zum Theil hohl undzum Schutz mit Steinen angefüllt und umgebensind, bezeichnen die Orte, wo die Apostel schliefen,und wo Judas den Herrn verrieth, welcher letztreOrt von den Türken als eine verfluchte Stätte be-sonders ummauert ist. Obwohl diese Bäume sehralt sind, so können sie doch nicht mehr aus der