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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
Entstehung
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sches und daneben ein koptisches Kloster und un-weit davon in der nordwestlichen Ecke der Stadt daslateinische Kloster mit der Salvatorkirchc.In diesem Kloster ist auch eine Herberge eingerich-tet, die clasa rwova, wo europäische Reisende, auchProtestanten, freundliche Aufnahme finden, was umso willkommner ist, als es in Jerusalem keine Gast-höfe giebt. — Am Fuß des Kalvarienberges zeigtman noch das Gefängniß, aus dem Petrusnach Apostelg. 12. so wunderbar befreit wurde. Indessen Nähe mitten in der Stadt, fast in der Ver-tiefung zwischen Akra und Zion, liegen dieBazars.Sie bestehen aus einem Paar engen Gassen unterDach, mit offenen Laden an jeder Seite, die vonKaufleuten und bei der Arbeit sitzenden Handwer-kern eingenommen werden. Bon da fuhrt die Haupt-straße, an deren rechter Seite das ehemalige, großeHospital der Helena, jetzt eine türkische Pilger-herberge, liegt, nördlich hinauf zum Damaskusthor.Wir treten aus diesem Thore hinaus, um die nächsteUmgebung Jerusalems kennen zu lernen.

Da steigen wir denn zuerst etwas aufwärtsund wenden uns durch einen Terebinthenhain umdie Nvrdwestecke der Stadt zu dem obern Teiche,dem Teiche Gihon, in dessen Nahe ein türkischerBegrabnißplatz ist, und gehen an der Westseite derStadtmauern hinunter durch das abschüssige ThalGihon, das dem Jafathor gegenüber 44 Fuß tieferliegt, als dies Thor, und von da südlicher das ThalHinnom oder das Thal der Kinder Hinnomheißt, welcher Name alt sein muß, da er schon Jos.15, 8. C. 18, 16 vorkommt. Mitten durch dasThal zieht sich auf Bogen die Wasserleitung,die von Salomo's Teichen jenseits Bethlehem herdie Stadt mit Wasser versorgt. Weiter hinunter istder untere Teich, an seiner Südseite von einem