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starken Steindamm bcgranzt, über den ein Wegführt. Von da an ist das Thal mit Oliven undFruchtbäumen bepflanzt und wendet sich bald umden südlichen Theil des Zions hin bis zu den soge-nannten Garten des Königs, wo es sich mitdem Thalc Josaphat vereinigt. Diese Garten amEnde des Thales Hinnom, von den Gewässern Si-loahs befeuchtet, sollen der Ort Tophet sein, wodie Juden ihre Söhne und Töchter dem Götzen Mo-loch verbrannten. 2 Könige 23, 10. Jerem. 7, 32.Mit Bezug auf dieses abscheuliche Feuer des Götzen-dienstes in dem Thale Hinnom (hcbr. Ge-Hinnom)wurde von den spatern Juden der zukünftige Straf-ort, die Hölle, Gehenna genannt, welchen Namenauch der Herr Math. 5, 22. C. 18, 9 (nach demGriechischen) gebraucht. Den südlichen Rand desThales Hinnom begranzt, dem Zion gegenüber lie-gend, und fast in gleicher Höhe und mit gleich stei-len und abschüssigen Seitenwändcn, der Berg desbösen Raths, so genannt, weil man in den aufseinem Gipfel befindlichen Ruinen das Landhausdes Caiphas zeigt, in dem der Plan zum Todedes Herrn gefaßt ward. (Joh. 1 l, 47 — 53). Ander Seite dieses Berges, am Thale Hinnom hin,liegen unzahlige Grabhöhlen mit hebräischen undgriechischen Inschriften. Weiter hin liegt auch andiesem Berge angeblich der Töpfe racker, Hakel-dama oder Blutacker (Math. 27, 8. Apostelg.1, 19), wo noch die in Jerusalem sterbenden Pilgermit Ausnahme der Lateiner begraben werden.
Von des Königs Garten an, wo die ThälerHinnom und Josaphat oder Kidron sich vereinigthaben, fließt südlich der Kidron längs dem Brun-nen des Nehemias dein todten Meere zu. Auf-wärts von des Königs Gärten verfolgen wir dasThal Josaphat, indem wir zur Linken die Quelle