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räumt werde. Nur wenigen Einzelnen ist als be-sondere Gunst der Eingang in die Moschee gewahrtworden; so wurde im Jahre 1818 einem englischenArzte Richardson, weil er den Gouverneur von ei-nem Augenübel befreit hatte, aus Dankbarkeit vierMal hinein zu gehen erlaubt. Seiner Erzählungist besonders die folgende Beschreibung entnommen.Auf dem Berge ist ein viereckiger Platz, Haram eshSherif (das edle Hciligthum) genannt, 1489Fußlang und 995 breit, im Süden und Osten von derStadtmauer, im Norden und Westen nach der Stadtzu von einer besondern Ringmauer eingefaßt, die imWesten sogar eine Höhe von 69 Fuß erreicht. Esführen mehrere Thore von der Stadt in diesen Vor-hof. In der Mitte desselben erhebt sich 14 Fußhoch eine Plattform, die mit bläulich-weißem Mar-mor gepflastert ist. Darauf steht die Moschee, welcheKubbet esh Sukhrah, d. i. Kuppel des Felsens,oder nach Andern Sakhara, d. i. befestigt, heißt.Sie bildet ein Achteck, dessen Seiten je 6V Fußlang sind. Unten ist das Gebäude mit Marmor undoben mit weißen, gelben, grünen und blauen Zie-geln belegt und mit Sprüchen aus dem Koran be-schrieben. Vier Thüren führen in's Innere. Anjeder Seite sind 7 Fenster, an denen aber, wo dieThüren sind, nur 6. Die Wände sind inwendigweiß; drei Säulen von 20 Fuß stehen an Jeder der8 Seiten, 16 Säulen tragen die Kuppel. Zwischendiesen 16 Säulen lauft ein eisernes Gitter um denCentralraum der Moschee. Hier beten die Muham-medaner, das Gesicht gen Süden, gen Mekka ge-richtet. In der Mitte des umgitterten Raumes liegtein Stein, von dem die Muhammedaner sagen, daßdarauf die Propheten geweissagt, daß Gabriel ihngehalten, als er habe entfliehen wollen, und ihn be-festigt an diesem Orte (daher der Name Sakhara,