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kommen und sei gesund vom Bette aufgesprungen,wodurch denn dasselbe sich als das wahre Kreuzbewiesen habe. Natürlich erkennt man darin garbald die abergläubische Sage. Jedoch zeigte manvon der Zeit an in Jerusalem das Kreuz Christi,was wenigstens dafür gehalten wurde, und Kon-stantin ließ über diesen heiligen Orten einen christ-lichen Tempel bauen, der im Jahre 335 vollendetward. Ueber dem h. Grabe errichtete er eine Ka-pelle mit prächtigen Säulen und kostbarem Schmuck-werke. Sie hieß Anastasis (Auferstehung). Vorderselben, nach Osten zu, war ein mit platten Stei-nen gepflasterter Hof, der für den Garten Josephsvon Arimathia gehalten wurde, und von dessen Sei-ten drei mit langen Säulenhallen begränzt waren,und die 4te sich an die größere Kirche anlehnte,die Martprion (Ort des Blutzeugentodes) genanntund über der angeblichen Stätte der Kreuzigungerbaut war. Dies Gebäude wird als außerordent-lich groß beschrieben. Das Dach war mit Bleigedeckt, das Innere mit schönem Marmor belegt,die Decken mit Holzwcrk verziert und das Ganzeglänzte überall von gebranntem Golde., Der Ein-gang nach Osten zu bestand aus 3 Thoren, vordenen 12 Säulen einen Halbkreis vor dem ganzenGebäude her bildeten.
Nach dem Vorbilde der Kaiserin Helene nah-men von da an die Pilgerfahrten nach Jerusalemund dem h. Lande immer mehr zu. Aus allen Ge-genden des Reiches strömten Schaarcn herbei, be-sonders da seit der Mitte des 4ten Jahrhundertsdas Mönchswesen von Aegppten nach Palästinaverpflanzt ward und in den überall sich dort erhe-benden Klöstern die Pilger gastliche Aufnahme fan-den. Jedoch knüpfte sich auch bald an diese anfangsaus wahrhaft christlichem Gefühle hervorgcgangenen
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